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Woche der Meinungsfreiheit findet vom 3. bis 10. Mai 2026 unter dem Motto „Was ist wahr?“ statt

Vom 3. bis 10. Mai 2026 findet die Woche der Meinungsfreiheit als Initiative des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zum sechsten Mal statt. Unter dem diesjährigen Motto „Was ist wahr?“ bewegt sich die bundesweite Aktionswoche im Spannungsfeld zwischen Fakten, Meinungen und Wahrhaftigkeit: In einer Zeit, in der Wahrheit verhandelbar scheint, sind wir ständig gefordert, Informationen zu hinterfragen und auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Deepfakes, Desinformation und manipulierte Bilder erschüttern das Vertrauen der Gesellschaft und bedrohen Zusammenhalt und Demokratie. Doch was passiert, wenn Menschen nachweislich falsche Informationen verbreiten? Wie gehen wir im Diskurs miteinander mit unterschiedlichen Wahrheiten um? Wo endet Meinung – und wo beginnt Verantwortung? Und wie beeinflussen Medien unsere Wahrnehmung von Wahrheit?

Martina Stemann, Geschäftsführerin der Stiftung Freedom of Expression des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels: „Was ist wahr? – Das ist die Frage unserer Zeit. Auch in Zeiten des Wandels gibt es Grundlagen, auf die wir weiterhin bauen können. Der Buchbranche kommt hier eine zentrale Rolle als Qualitätssicherer von Inhalten zu. Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Partner:innen schaffen wir jedes Jahr während der Woche der Meinungsfreiheit ein Momentum, das Raum für drängende Fragen eröffnet, Debatten ermöglicht und den Blick bewusst auf die Grundlagen unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts richtet.“

Die Frankfurter Eröffnung der Woche der Meinungsfreiheit findet am 5. Mai in der Paulskirche mit Robert Habeck, Christian Berkel und Michel Friedman im Gespräch mit Katja Gasser statt. Weitere Leuchtturmveranstaltungen u.a. in Berlin, Dresden, Hamburg, Leipzig und München sind in Vorbereitung. Auch in diesem Jahr ist der Buchhandel eingeladen, im Rahmen der Woche dem verbotenen Buch eine Stimme zu geben. Als Partner in diesem Jahr sind u.a. mit dabei: Deutscher Bibliotheksverband, Deutsche Nationalbibliothek, NS- Dokumentationszentrum, dpa, Tag des Lokaljournalismus, World Design Capital 2026, Verlagsgruppe Penguin Random House, Kiepenheuer & Witsch Verlag, S. Fischer Verlag, Frankfurter Buchmesse, BuchMarkt, JETZT & MORGEN (für den Kinofilm „Gelbe Briefe“ von Ilker Çatak), MeetFrida Foundation und Kombinatrotweiss. Die Woche des Unabhängigen Buchhandels sowie LG Buch, Nordbuch, Buchwert und eBuch sind wieder Multiplikatoren der Aktion.

Informieren und Teilnehmen

Wie immer sind Verlage, Buchhandel, Bibliotheken und weitere Unternehmen sowie Organisationen, Institutionen und Privatpersonen dazu aufgerufen, mit eigenen Veranstaltungen, Aktionen und Projekten für die Meinungsfreiheit einzustehen. Darüber hinaus werden Buchhandlungen als wichtige Begegnungsorte auch in diesem Jahr wieder automatisch mit Plakaten und Lesezeichen zur Aktionswoche versorgt. Ab sofort können alle Interessierten ihre Beiträge im Veranstaltungskalender der Woche der Meinungsfreiheit eintragen: www.woche-der-meinungsfreiheit.de/#mach-mit.

Nachdem auf der Frankfurter Buchmesse 2025 erstmals ein Get-together mit interessierten Partner:innen stattfand, lädt der Börsenverein am 5. Februar 2026 zu einem ersten digitalen Treffen ein, um das diesjährige Motto und den Zeit- und Kommunikationsplan vorzustellen. Bei Interesse melden Sie sich per Mail unter stefanie.stein@politycki-partner.de an.

Über die Woche der Meinungsfreiheit

In Zusammenarbeit mit der Frankfurter Agenturallianz hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels 2021 die Woche der Meinungsfreiheit ins Leben gerufen, um für die Bedeutung der Meinungsvielfalt zu werben. Seit 2024 richtet die vom Börsenverein gegründete Stiftung Freedom of Expression die Aktionswoche aus, mit der Unterstützung ihrer Kooperationspartner und Förderer. Die Woche der Meinungsfreiheit hat bisher über 500 Millionen Menschen durch ihre Kampagne erreicht und wurde im Jahr 2022 mit dem Internationalen Deutschen PR-Preis ausgezeichnet.

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Eine Antwort

  1. Robert Habeck hat laut Statistischem Bundesamt seit August 2021 ca. 805 Strafanzeigen wegen Beleidigung u. Bedrohung gestellt (zit. aus Abgeordnetenwatch), womöglich hat er jetzt die 1000 erreicht. Christian Berkel kenne ich nicht, und Michel Friedman erscheint gelinde gesagt selbstzufrieden, und zwar meistens. Warum laden Sie nicht Jan Fleischhauer, Richard David Precht und Henrik M. Broder auf Podium? Das wäre ähnlich einseitig, aber sicher spannender und überraschender in Sachen Meinungsfreiheit, als das von Ihnen ausgewählte Trio. – Im übrigen dürfen Sie mich gerne siezen.

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