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Buy local-Genossenschaft muss liquidiert werden

Die Idee war überzeugend, die Erfolge konnten sich sehen lassen: Der Verein Buy local, 2012 auf Initiative der RavensBuch-Inhaber Margarete und Michael Riethmüller aus der Taufe gehoben, zeigte einen gangbaren Weg, den inhabergeführten Handel zu stärken – und die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten.

Vor einem guten Jahr stellte sich der Verein eine Genossenschaft an die Seite, übrigens auf ausdrücklichen Wunsch der Volks- und Raiffeisenbanken. Die haben nun in einer geheimen Abstimmung beschlossen, den Stecker zu ziehen. 400 Banken hätten dem Verbund beitreten sollen; ganze 15 haben es getan. Michael Riethmüller empfindet das als „eklatanten Vertrauensbruch“, wie er buchmarkt.de gegenüber sagte.

Nun haben Aufsichtsrat und Generalversammlung der Allianz am Dienstag beschließen müssen, die Genossenschaft zu liquidieren. So bleibt nur der Gang zum Amtsgericht Freiburg.

Am 17. August soll im Haus des Buches in Frankfurt eine Mitgliederversammlung stattfinden, um die Weichen für den künftigen Weg des Verbunds zu stellen. Der Verein will weitermachen, denn: der Buy local-Gedanke ist viel zu gut und zu wichtig, um ihn sang- und klanglos aufzugeben.

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