Umgeblättert heute: Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:
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Orientierungslose Männer mittleren Alters: Debüterzählungen von Ömür Iklim Demir im Buch der entbehrlichen Gedanken (Binooki)
Jane Gardams wiederentdeckter Romanerstling Weit weg von Verona (Hanser Berlin) schildert eine englische Jugend um 1940 – aber fragt auch, was Jungsein überhaupt heißt
Sascha Reh erzählt mit Aurora (Schöffling) eine „bissige“ Weihnachtsgeschichte aus dem Schneesturm
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„Ein seltsames Buch, ein schönes Buch, dessen von Ingo Herzke wunderbar rythmitisiert ins Deutsche übertragene Sprache fast süchtig macht“: Neal Shusterman findet in Kompass ohne Norden (Hanser) Worte für einen Fall von Schizophrenie
„…dann aber packt und erschüttert es einen. Emezis Buch ist ein Ereignis, betörend und verstörend zugleich“: Akwaeke Emezis autobiografischer Roman Süßwasser (Eichborn) schildert auf verstörende Weise das Leben mit einem gespaltenen Ich
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„Verstehen heißt nicht automatisch: affimieren, zustimmen, rechtfertigen, gar entschuldigen“ – Seit rechte Parteien in halb Europa mitregieren, sind ignorieren und Ausgrenzen keine Option mehr. Wie aber kann man sich ihnen stellen, ohne ihnen noch mehr Einfluss zu verschaffen? – Svenja Flaßpöhler ist Chefredakteurin des „Philosophie Magazins“. Der Text ist eine gekürzte Version eines Vortrags, den sie zur Eröffnung der Wiener Buchmesse gehalten hat