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Umgeblättert heute: „Russland liest Orwell“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

 

„Ich leide, also bin ich“: Der israelische Historiker Yuval Noah Harari ist nicht der kalte Prophet der Maschinenwelt, zu dem seine Kritiker ihn erklären. Eine Erwiderung. „Wenn Menschen miteinander kommunizieren, kann viel schiefgehen. Manchmal kommt beim Gegenüber sogar genau das Gegenteil von dem an, was eigentlich gemeint ist. So ergeht es gerade dem israelischen Historiker Yuval Noah Harari. In seinem Buch Homo Deus wirft er die Frage auf, wie die Welt von morgen aussehen könnte. Er will seinen Lesern mögliche Entwicklungen aufzeigen, damit sie von diesen nicht überrascht werden, sondern sie selbst mitgestalten können.“

„Russland liest Orwell“: Russlands größtes Verlagshaus meldet Spitzenverkaufszahlen für Bücher von George Orwell. Zugleich will es weiter die Werke emigrierter Autoren herausbringen und druckt sogar Schriftsteller aus der Ukraine. „Der Präsident des größten russischen Verlagshauses Eksmo-Ast, Oleg Nowikow, hat erklärt, die vergangenen zwei Jahre hätten im Zeichen von George Orwell gestanden. Orwells Bücher seien in einer Gesamtauflage von 500 000 Exem­plaren verkauft worden, sagte Nowikow gegenüber der Zeitung ‚Kommersant‘. Zu den Gründen bemerkte der Verleger nur, es gebe dafür gewisse Erklärungen.“

heute nichts

 

„Die Vergänglichkeit als Seele des Seins“: Thomas Mann und das Element der Zeit, das für schöpferische Menschen von anderer Struktur zu sein scheint.

„Alexander Verlag erhält Kurt-Wolff-Preis“: Der Alexander Verlag Berlin wird mit dem Kurt-Wolff-Preis 2023 ausgezeichnet. Seit 40 Jahren publiziere der Verlag „mit sicherem Griff gut gemachte Bücher zu Theater und Film sowie literarische und essayistische Texte“ und zeige damit, dass solche Literatur ergreifend sein könne, teilte die Kurt-Wolff-Stiftung in Leipzig mit.

„Heine-Preis an ukrainischen Autor Juri Andruchowytsch“: Der ukrainische Schriftsteller und Essayist Juri Andruchowytsch ist am Samstag mit dem Heine-Preis 2022 der Stadt Düsseldorf ausgezeichnet worden. Der 62-jährige Autor nahm die mit 50 000 Euro dotierte Auszeichnung bei einem Festakt im Schauspielhaus der Landeshauptstadt aus der Hand des Düsseldorfer Oberbürgermeisters Stephan Keller (CDU) entgegen.

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