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Umgeblättert heute: „Ein allzeit perfektes Weihnachtsgeschenk“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

 

„Jauchzet, frohlocket, auf, preiset das Buch“: Angela Steideles Aufklärung macht ­dem Titel alle Ehre. Das Buch erzählt auf ebenso inspirierende wie witzige Weise über das Leipzig der Bach-Zeit. Ein historischer Roman, der mit allen Wassern der Moderne gewaschen ist. Ein Buch, „das mit seiner Vielstimmigkeit und den wechselnden Rhythmen der Erzählung selbst ein großes Oratorium geworden ist. Und wie Bachs Musik ein allzeit perfektes Weih­nachtsgeschenk.“

  • Angela Steidele, Aufklärung. Roman. (Insel Verlag)

„Geschichtslektüren aus der Asche des Lebens“: Julian Barnes’ neues Buch erzählt von der Faszination eines Mannes für seine Geschichtsdozentin, die wiederum einen spätrömischen Kaiser verehrt. Der Bildungsfunke springt über, und der Schüler setzt die Arbeit seiner Lehrerin fort. Aber sonst funkt leider wenig in Elizabeth Barnes. „Das ist so unglaubwürdig, dass es schon fast wieder Stoff für eine eigene Erzählung bö­te. Vor allem aber zeigt es, wie verzweifelt sich der Autor Barnes darum be­müht, seine Heldin für den Leser interessant zu machen. Doch es gelingt nicht.“

  • Julian Barnes, Elizabeth Finch. Roman. (aus dem Englischen von Gertraude Krueger; Verlag Kiepenheuer & Witsch)

„Hauptsächliche Nebenbemühungen“: Die Briefe des Dichters und Übersetzers Hans Wollschläger zeigen den Umriss einer unausgeführten Werkwelt. „Ein zweiter Briefband, mit Texten ausschließlich von Wollschläger aus den Jahren 1988 bis 2007 (die Endmarke setzt also Wollschlägers Todesjahr), ist jetzt bei Wallstein erschienen und zeigt außer der geschilderten aktiven, für ein Literaturideal tätigen Seite des Briefschreibers auch seine Mühen damit, sich die Scheußlichkeiten des literarischen Lebens vom Leib zu halten, als Abwehr, wie er schreibt, ‚eines Kleinstaats, der sich mit den Großmächten nicht anlegen darf‘.“

  • Hans Wollschläger, Briefe 1988 – 2007. (Wallstein Verlag)

heute nichts

 

„Zu groß ist die Angst“: Alex Schulman erzählt in Verbrenn all meine Briefe von der quälenden Ehe seiner Großmutter und seiner eigenen Wut. „Alex Schulman, Enkel des schwedischen Schriftstellers Sven Stolpe, macht sich auf die Suche nach den Wurzeln seiner Wut. Er beginnt eine Therapie und schreibt ein Buch über seine Spurensuche, die ihn weit zurückführt in die Vergangenheit der Familie Stolpe.“

  • Alex Schulman, Verbrenn all meine Briefe. Roman. (a. d. Schwed. von Hanna Granz; dtv)
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