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Umgeblättert heute: „Unaufgeregt, konzentriert, distanziert und selbstironisch“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

 

„Hinterhaus mit Außenklo“: Mücke ist ein launiger Plauderer: Der Erinnerungsroman über den Prenzlauer Berg der Achtzigerjahre: Fernweh im Paradies. „Mücke ist ein launiger Plauderer, dem mit Stefan Kaminsky ein passender Interpret zur Seite steht. Erstens hat Kaminsky den erforderlichen jugendlich-frechen Ton, zweitens kann er berlinern, drittens ist er ein erfolgreicher Hörbuchsprecher und Schauspieler, weit über ‚Soko Leipzig‘ hinaus. Er sorgt dafür, dass während der viereinhalb Stunden Spieldauer nie Langeweile aufkommt. Die vielen Grafiken der Buchausgabe, die voriges Jahr bei Jacoby & Stuart erschienen ist, entgehen den Hörenden zwar, dafür werden sie entschädigt durch O-Ton Ost nebst Musik und Geräuschen der Zeit.“

  • Matthias Mücke, Fernweh im Paradies. (gelesen von Stefan Kaminsky; Buchfunk Verlag)

„Auf der falschen Party gelandet“: John Burnside leuchtet: Martin Feifel liest seine Geschichten über die Liebe So etwas wie Glück. „Mit So etwas wie Glück, vorzüglich übersetzt von Bernhard Robben, ist John Burnside nun auch als Verfasser von Erzählungen auf Deutsch zu entdecken. Während seine Romane bisweilen an konstruierten Plots leiden, ist die mit wenig Handlung auskommende Geschichte von rund zwanzig Seiten die Form, in der das stimmungsstarke, psychologisch nuancierte, zum lauten Vorlesen verführende Erzählen dieses Autors vielleicht am besten zur Geltung kommt.“

  • John Burnside, So etwas wie Glück. Geschichten über die Liebe. (Lesung mit Martin Feifel; Verlag Der Diwan)

„Eine andere Wirklichkeit zulassen“: Kommentare zum Lauf der Welt: Unruhiger Garten der Seele von und mit Alexander Kluge. „Kluge entschlüsselt die alltägliche Rea­lität in ihrer komplexen Konstruktion durch sanfte Beharrlichkeit und freigeistige Ausschweifung. Unaufgeregt, konzentriert, distanziert und selbstironisch spricht Alexander Kluge auch und ist dabei überdies artistisch in allen Erzählformen unterwegs. All dies ist nun in dem Hörspiel Unruhiger Garten der Seele zu ver­nehmen, das Karl Bruckmaier für den Bayerischen Rundfunk realisiert hat.“

  • Alexander Kluge, Unruhiger Garten der Seele. (mit Alexander Kluge u. a.; Der Hörverlag)

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