Der Berliner Buchhändlerkeller zieht innerhalb des Bezirks Charlottenburg um. Im Dezember verlässt er nach über 40 Jahren sein Domizil in der Carmerstraße und zieht in den Künstlerhof Alt Lietzow in der Nähe des Rathauses Charlottenburg.
Dort startet das Programm im neuen Jahr mit einer Lesung von Durs Grünbein. Von seiner alten Stätte verabschiedet sich der Buchhändlerkeller am Samstag, 18. November ab 19 Uhr mit einem öffentlichen Abschiedsfest.
Gegründet wurde der Buchhändlerkeller in den späten 1960er Jahren von KP Herbach zusammen mit anderen jungen, linken Buchhändlern und Auszubildenden im Keller einer ehemaligen Bäckerei in Berlin-Friedenau. Er etablierte sich schnell als beliebter und angesehener Ort für Autorenlesungen aktueller Neuerscheinungen aus Belletristik und Lyrik. Diese Tradition soll im neuen Domizil ebenso fortgeführt werden wie die neu etablierten Reihen „Zur Sache“, „Wiedergelesen“ und „LebensBilder“. Organisiert wird das Programm ehrenamtlich von Mitgliedern des Vereins der Freunde des Buchhändlerkellers. Fördermitglieder sind eine Reihe deutschsprachiger Publikumsverlage von Aufbau bis Wallstein.
Weitere Informationen: www.buchhaendlerkeller-berlin.de







