Was ist echt? Wie viel Menschlichkeit bewahren wir uns in der Zukunft und welche Identität ist unsere wahre? Wie können wir uns auf Gefühle verlassen, wenn sie technisch simulierbar sind? Was könnte eine Ethik der Künstlichen Intelligenz beinhalten?
Wer kann darüber besser sprechen als Schriftsteller:innen, die sich in ihrem Schaffen seit jeher intensiv mit Realität und Erfindung auseinandersetzen. Dabei werden die Definition und Unterscheidung von echt und künstlich mittlerweile auch gesellschaftlich breit diskutiert, angefangen von Fragen zu KI und virtueller Simulation über Identitätspolitik bis Gender.
Unter dem diesjährigen Motto Was ist echt? stellen die Europäischen Literaturtage 2025 erneut internationale Schriftsteller:innen, Wissenschaftler:innen und Künstler:innen vor, die sich mit Echtheit und den fließenden Übergängen beschäftigen. Im Rahmen unterschiedlicher Veranstaltungsformaten – von Dialog zu Translation Slam, Lesung zu Performance und Spaziergang bis Teezeremonie – nehmen unter anderem Martina Hefter, Eva Weber-Guskar, Raphaëlle Red, Jonas Lüscher, Nava Ebrahimi, Georgi Gospodinov, Christoph Peters, Jörg Piringer, Elisabeth Klar, Gabriela Wiener, Pajtim Statovci und Hannah Bervoets teil.
Die Europäischen Literaturtage finden vom 20. bis 23. November 2025 in Krems/Wachau statt. Early-Bird-Tickets ab Anfang Juli und erste Informationen online unter https://www.europaeischeliteraturtage.at.