In diesem Jahr, dem 15-jährigen Jubiläum der SERAPH-Verleihung, präsentiert die Phantastische Akademie erstmals Nominierungen in vier Kategorien. Zu den bestehenden Kategorien Bestes Buch, Bestes Debüt und Bester Independent-Titel kommt 2026 die Kategorie Bestes Jugendbuch dazu. Über die Gewinner:innen entscheidet eine Jury aus 28 Expert:innen.
Bestseller-Autorin und Content Creatorin Liza Grimm sammelte in ihrem Spenden-Stream phantastische 27.500 Euro zur Aufstockung der Preisgelder für den SERAPH, die nun insgesamt 32.000 Euro betragen. Die Preisträger:innen werden daher jeweils 8.000 Euro Preisgeld erhalten. Der renommierte Preis für deutschsprachige Phantastik wird im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2026 verliehen.
Aus knapp 300 Einreichungen haben 38 Romane die Chance auf den Literaturpreis:
Bestes Debüt
Denise Février: The Death God’s Name (Realm & Rune)
Christian Hübner: Forsaken – Der letzte Schwur (Theil)
Anna Knopf: What the Night Hides (Knaur)
Josefine Lyda: Als Erstes stirbt die Hummelkönigin (Realm & Rune)
Sebastian Schmidt: Powerschaum (Wunderhorn)
Jenna T. Scriver: Drachenseelensplitter – Demons within (Weltenbaum)
Bestes Jugendbuch
Akram El-Bahay: Foxfighter – Angriff des Schattens (Baumhaus)
Flix: Immerland – Die Stadt der Ewigkeit (Hanser)
Christian Handel: Beneath the Ivy – The Witches of Silvercrest Coven (Ueberreuter)
Sarah M. Kempen: Lichterloh – Stadt unter Ruß (Magellan)
Julia Krause: Banished But Loud
Andreas Langer: They Are Everywhere (Ueberreuter)
Judith Mohr: Stadt der Magier und Diebe (Carlsen)
Jenny Rubus: Fabelherz – Die Jagd nach dem Glatisant (Drachenmond)
Franziska Szmania: Talita – Gefangen zwischen Eis und Sternen
Bester Independent-Titel
Evelyne Aschwanden: Die Arcyrion-Akten – Fall 1: Die Straße im Nichts
Jo Brode und Michaela Meyer: Leuchten des Universums
G. S. Foster: Parasit – Er frisst deinen Verstand …
Marie Meier: Seelengrube – Der letzte Schlüssel
Marion Meister: Schwarzes Glas
Tibor Merlak: Der magische Wels
Odine Raven: Das Haus an der Hollerheide
Ryan Rockwell: Resonanz
L. U. Sanders: Glow in the Dark – Wie weit kannst du rennen?
Yola Stahl: Eine Blume aus Gift und Eisen
Joshua Tree: Die Frequenz
Bestes Buch
Julia Dippel: Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Loomlight)
Akram El-Bahay: Die Buchreisenden – Ein Weg aus Tinte und Magie (Lübbe)
Wieland Freund: Die Kathedrale der Vögel (Klett-Cotta)
Peter Friedrich: Kafkarabesken oder Die Ermittlungen (duotincta)
Lara Große: If We Were Gods (Leaf)
Faye Hell: Destruktion (ohneohren)
Tom Hillenbrand: Thanatopia (KiWi)
Stefanie Lasthaus: Der Onyxpalast – Wo die Toten tanzen (Penhaligon)
Sarah Scheumer: Herz aus Moos und Schatten (Piper)
Andreas Suchanek: Das vergessene Museum – Der Siegelwahrer von London (dtv)
Lisanne Surborg: Nachtlügen (Klett-Cotta)
Nils Westerboer: Lyneham (Klett-Cotta)
Bekannt gegeben werden die Sieger:innen am 20. März 2026, ab 16 Uhr auf der großen Bühne in Halle 5 der Leipziger Buchmesse. Im Anschluss an die SERAPH-Preisverleihung lädt die Phantastische Akademie ab 19 Uhr zur Langen Nacht der Phantastik. Auf der Bühne im Leipziger Kulturzentrum Anker lesen neben den SERAPH-Preisträgerinnen die Autor:innen Liza Grimm, Markus Heitz und Oliver Plaschka aus ihren aktuellen Werken. Eintrittskarten für die Lange Nacht der Phantastik gibt es noch unter eventim.de.