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Unsere Podcaster:innen im österreichischen Sortimenterbrief!

Der allesBuchMarkt-Podcast
Der allesBuchMarkt-Podcast

Ossi Hejlek von der österreichischen Branchenzeitschrift Sortimenterbrief hat Tina Schwabe, Alexander Schulz und Andreas Hänisch von unserem Podcast alles BuchMarkt interviewt und einen Einblick hinter die Kulissen der Podcast-Entstehung gewonnen. Dabei hat er unter anderem gefragt:

Hejlek: Wie haben Sie drei sich gefunden und dann auch noch den Entschluss gefasst, einen Podcast zu machen?

Schulz: Gefunden haben wir einander schon vor sehr vielen Jahren, als wir gemeinsam
Germanistik studierten. Es war in etwa die Zeit, als das „Literarische Quartett“ abgesetzt werden sollte. Wir beschlossen, es den Großen nachzumachen.
Unsere Literaturktitik-Dozentin hatte für den ersten Abend ordentlich die Werbetrommel gerührt. Es kamen extrem viele Zuseher:innen zu uns. Es wurde ein sehr erfolgreicher und schöner
Abend. Genau genommen waren wir als Quintett zu fünft – besprachen immer wieder in der Öffentlichkeit Bücher. Wir waren durchaus gegensätzlich, aber unsere Chemie und die Bühnenpräsenz passten zueinander. Es kamen immer mehr Menschen. Irgendwann wurdenwir dann auch gebucht, konnten sogar Honorar dafür verlangen. Unweigerlich kam dann das Erwachsenwerden …

Irgendwann trafen Sie einander wieder?

Schulz: Andreas ging zuerst zum Radio, dann zu Spotify. Er schlug wiederholt vor, dass wir die literarischen Zeiten wieder aufleben lassen sollten – in Form eines Podcast. Tina und ich konnten uns das gar nicht vorstellen. Andreas kam zu TikTok – und er ließ nicht locker. Eines Tages kam ich mit dem BuchMarkt ins Gespräch. Irgendwie kam uns der Gedanke, im Podcast keine Bücher zu besprechen (die Vorbereitungszeit dafür
haben wir alle nicht) sondern eine Art Lexikon rund um den Buchmarkt. Ich merkte, dass es in der Branche viele Missverständnisse gab – basierend auf der Unkenntnis der Arbeit des anderen. Es folgte die Idee, dass wir uns zu bestimmten Themen Profis einladen und mit einem Missverständnis nach dem anderen aufräumen: Autor:innen, Verleger:innen, Buchhändler:innen, Menschen aus den Barsortimenten, Literaturagent:innen, Kulturveranstalter:innen … Langer Rede kurzer Sinn: Der Podcast sollte uns Branchenmenschen stärker miteinander verbinden und uns für die Arbeit der anderen sensibilisieren. Gedacht, getan. Das funktioniert richtig gut!

Hänisch: Ich habe eine Statistik gelesen, wonach 90 % aller Podcasts innerhalb der ersten drei Folgen eingestellt werden. Von den restlichen 10 % schaffen es wiederum 90 % nicht über die ersten 20 Folgen. Wenn man bedenkt, dass zum Erscheinen des Sortimenterbriefs Folge 28 draußen ist, dürften wir etwas richtig gemacht haben (lacht). Das freut uns natürlich sehr! Wir können auch ein kontinuierliches Wachstum bei den Hörer:innen beobachten. Das ist nicht selbstverständlich.

Das vollständige Interview lesen Sie auf den Seiten 12 und 13 hier: https://sortimenterbrief.schwarzer.at/

Zu allen Podcast-Folgen geht es hier: https://buchmarkt.de/podcast/

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