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Vorgeblättert: Bücher und Autor:innen in der ZEIT und im Freitag

Welche Bücher werden in den aktuellen gedruckten Ausgaben der Wochenzeitungen Die ZEIT und Der Freitag besprochen?

Der Freitag Ausgabe 19 mit dem Krimispezial:

Letztes Interview mit Alexander Kluge. Ben Lerner verwandelt in „Transkription“ ein verpatztes Gespräch in eine Hommage an seinen Mentor – und an die Kunst, Erinnerung in Literatur zu überführen von Philipp Haibach

Transkription – Ben Lerner Nikolaus Stingl (Übers.), Suhrkamp 2026, 160 S., 24 € 

Susanne Kaiser verarbeitet die digitale Hetze gegen eine Politikerin in ihrem Roman „Witch Hunt“. Marcus Müntefering führte das Gespräch 

Witch Hunt – Susanne Kaiser, Rowohlt Wunderlich 2026, 400 S., 24 €

Bücher übers Altern haben Konjunktur, aber meistens geht es darin ums Jungbleiben. Die Musikerin Christiane Rösinger schrieb deshalb mit „The Joy of Ageing“ ihren ganz eigenen Ratgeber. Sonja Eismann führte das Gespräch 

The Joy of Ageing – Christiane Rösinger Rowohlt 2026, 288 S., 24€ 

Ken Jaworowskis Kleinstadtgeschichten aus Pennsylvania sind großartige Balladen des Scheiterns – und klingen zuweilen wie ein hartgesottener Noir-Roman über Menschen, die einfach nicht weglaufen können

What about the Bodies – Ken Jaworowski Lea Dunkel (Übers.), Pendragon 2026, 320 S., 24 €

Sophie Sumburane erzählt in ihrem Brandenburg-Thriller von Gewalt, Misstrauen und Misogynie in den Tagen nach dem Mauerfall von Kirsten Reimers 

Keine besonderen Auffälligkeiten – Sophie Sumburane Edition Nautilus 2026, 296 S., 20 € 

Im wabernden Nebel des Verbrechens. Galicien Ledicia Costas’ Thriller „Schande“ erzählt vom Machtmissbrauch, der Gewalt gegen Frauen und Kinder. von Marlen Hobrack 

Schande – Ledicia Costas Veronika Kurbanova (Übers.), Merlin 2026, 280 S., 26 € 

Der große Rumms von Harlem. Richard Price entfaltet in „Lazarus Man“ aus der Explosion eines Wohnhauses das Panorama eines US-Großstadtkiezes. von Florian Schmid 

Lazarus Man – Richard Price Henning Ahrens (Übers.), S. Fischer 2026, 400 S., 26 € 

Ein gekonnter feministisch-queerer Twist. Von der Philip-Marlowe-Hommage zur Tochter einer Punkrockerin, von Los Angeles nach Dublin von Joachim Feldmann

Die große Hitze Denise Mina Else Laudan (Übers.), Argument 2026, 304 S., 24 € 

Tödliche Freundinnen Tess Sharpe Stefan Lux (Übers.), Suhrkamp 2026, 363 S., 18 € 

Die schlafenden Hunde von Dublin Ellen Dunne Haymon 2026, 336 S., 14,95 € 

Fair Play Louise Hegarty Eva Bonné (Übers.), dtv 2026, 352 S., 25 € 

Mord in der Pension Möwennest Jess Kidd Werner Löcher-Lawrence (Übers.), DuMont 2026, 384 S., 18 € 

DIE ZEIT Ausgabe 17:

Die Panikattacke

Ein Irrsinn: Dem Kritiker Denis Scheck wird Sexismus vorgeworfen, nachdem er das neue Werk von Ildikó von Kürthy im Fernsehen kritisierte. An dem Vorwurf ist wenig dran. Aber ist das Buch vielleicht besser als er meint? VON CHRISTINE LEMKE-MATWEY

Ildikó von Kürthy: Alt genug. Ullstein, Berlin 2026; 272 S., 22,99 €

LIEBE von Volker Weidermann

Der Osten leuchtet wieder

Bei Annett Gröschner verliebt sich ein Paar im Blumenladen – doch leider vergeblich

Schwebende Lasten, die Schriftstellerin Annett Gröschner 

»Auf Udos Planet ist alles anders«

Benjamin von Stuckrad-Barre feiert in einem Buch seinen Freund Udo Lindenberg, der bald 80 wird. Ein Gespräch über das Porschefahren im Schritttempo, über Peter Handkes Pilze – und seinen Bruch mit Christian Ulmen.

Das Gespräch führte Peter Kümmel

Benjamin von Stuckrad-Barre: Udo Fröhliche. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2026; 256 S., 20,– €

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