Auf folgende Bücher und Autoren können Sie sich in der Druckfrisch-Ausgabe nach der Sommerpause freuen:
Für die nächste Ausgabe reist Denis Scheck nach Los Angeles. Dort lebt zurzeit Christian Kracht, dessen neuer Roman Die Toten die ereignisreichen Jahre der Weimarer Republik auferstehen lässt – und mit ihnen die Filmkultur, die damals als kulturelle Revolution weltweit erblühte. Scheck: Die Toten] „ist eine lustvoll komponierte Groteske über eine Branche, die – „Kino ist Krieg“ – in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit dem Aufkommen des Tonfilms an gnadenloser Selbstüberschätzung leidet.“
Von Los Angeles reist Denis Scheck weiter nach Missoula. Dort, in den Bergen Montanas, entstehen die meistgelesenen Krimis der USA. Auch in Deutschland landete der vielfach ausgezeichnete Krimiautor James Lee Burke mit „Regengötter“ (2014) ganz oben auf den Bestsellerlisten. Einige seiner rund 40 Bücher wurden verfilmt. Jetzt gerade neu: „Fremdes Land“ und demnächst, kurz vor James Lee Burkes 80. Geburtstag, wird der Roman „Vater und Sohn“ erscheinen.
Denis Schecks persönliche Empfehlung in diesem Sommer ist {„Gestatten, Jack Vance! und Der azurne Planet von Jack Vance. Dieser Autor ist „wegen seiner unerschöpflichen Phantasie und seines extrem trockenen Humors“ einer von Schecks Lieblingsautoren im Bereich Fantasy und Science Fiction. Am 28. August wäre er 100 Jahre alt geworden. Im Eintrag der deutschen Wikipedia wird Jack Vance als „Erfinder des intergalaktischen Heimatromans“ gewürdigt. Denis Scheck: „Wenn das keine treffende Bezeichnung für das ist, was ich gern lese, weiß ich’s auch nicht.“
Die Top Ten unter der Lupe
Wie immer zum Schluss der kritische Kommentar Schecks zur aktuellen „Spiegel“-Bestsellerliste (diesmal: Belletristik).