Dr. Sven Fund ist begeistert: „Knowledge Unlatched hat sich in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt. Gerade konnten wir in einer zweiten Bieterrunde 78 Bücher renommierter Verlage mit finanzieller Hilfe von 300 Bibliotheken weltweit kostenfrei lesbar machen.“
In diesem Fall waren es fast 300 Bibliotheken rund um die welt, die jeweils knapp 4000 USD gezahlt haben, um die Titel verschiedener Verlage freizuschalten. Nun müsse KU aber auf mehr Inhalte ausgeweitet werden, um „Relevanz für Open Access zu gewinnen“, wie Dr. Frances Pinter, die Gründerin von KU sagt. Knowledge Unlatched wird daher im nächsten Schritt auch wissenschaftliche Zeitschriften sowie Bücher aus der Backlist Open Access verfügbar machen. Was heißt:
KU) erweitert deshalb (so Fund) sein Geschäftsmodell und strebt an, zusätzlich zu einer wachsenden Anzahl von Büchern auch wissenschaftliche Zeitschriften im Open Access verfügbar zu machen. Künftig wird das Team von KU durch weitere Open Access-Experten unterstützt:
Ralf Schimmer, Leiter des Bereichs Informationsversorgung in der Max Planck Digital Library, Charles Watkinson, Geschäftsführer von Michigan University Press und Dr. Sven Fund, Geschäftsführer von fullstopp in Berlin, wurden in den Beirat von Knowledge Unlatched berufen. Das operative Geschäft wird zudem künftig von Sven Fund geführt: „KU ist eine der innovativsten und zugleich wirksamsten Initiativen rund um Open Access, ich freue mich, beim Ausbau der Aktivitäten meinen Beitrag leisten zu können“.
Zudem wird Professor Lucy Montgomery mit Knowledge Unlatched Research die Forschung um Open Access weiter intensivieren. Dabei stehen neue Publikationsmodelle und die Nutzung von Inhalten im Open Access im Mittelpunkt des Interesses.