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München: Buchpremiere für „Mad Dog Boogie“ mit Max Bronski (und Band) und Friedrich Ani

Gestern Abend fand die Buchpremiere des neuen Kriminalromans „Mad Dog Boogie“ (Kunstmann) im ausverkauften Münchner Volkstheater statt. „Ein richtiger Krimi ist es ja eigentlich nicht“, sagte Max Bronski (Franz-Maria Sonner) dem Moderator des Abends Friedrich Ani:

„Das Buch lässt sich auch als Analyse lesen“

„Keine polizeilichen Ermittlungen, kein Kommissar“, so Bronski. „Aber immerhin ein Nervenarzt“, erwiderte Ani. Daraufhin erläuterte Bronski, man könne das Buch auch als Analyse lesen. Max Bronski (Bass) und seine eindrucksvoll aufspielende Max Bronski Band (Experten für zurückhaltenden Blues und gediegenen Psychedelic Rock) nahmen das Publikum mit auf einen Trip in die Musikwelt der Siebzigerjahre.

Höhepunkt: Bronski las einlullend die Szene, in der sich sein Romanheld, der Gitarrist Alex Dunbar im Studio schwebend beim Improvisieren so lange seinem Rausch hingibt, bis er die elektrischen Töne aus seiner lebendig gewordenen Gitarre wahrhaftig vor sich sieht. Das Publikum folgte federleicht den regenbogenfarbenen Halluzinationen Bronskis („das Buch ist stark autobiografisch“) auch ganz ohne Drogen. nb

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