Der Kurt Wolff Preis 2016 geht an den Christoph Links Verlag, „der seit 25 Jahren mit großer Konsequenz und ohne Scheu vor brisanten Themen die Deutschen in Wort und Bild mit ihrer jüngeren Geschichte und gegenwärtigen Rolle in der Weltgesellschaft konfrontiert“. Das teilt die Kurt Wolff Stiftung heute mit.
„So ist in Essay und Reportage, Reisebericht und Recherche, Dokumentation und historischer Studie eine sorgfältig gestaltete Enzyklopädie der Zeitgeschichte entstanden, die den Rückblick auf den Nationalsozialismus, die DDR und die Bundesrepublik vor 1990 in die Prozesse der Globalisierung einbettet, vom Kolonialismus des 19. Jahrhunderts bis zum illegalen Kunsthandel der Gegenwart“, heißt es weiter in der Pressemitteilung.
Der Förderpreis zum Kurt Wolff Preis 2016 geht an den Verlag Vorwerk 8, „der seit 1994 mit Spürsinn, Geistesgegenwart und großem typographischen und visuellen Einfallsreichtum die Künste miteinander ins Gespräch bringt, dafür sorgt, dass keine mit sich selbst allein ist und in Literatur und Film, Theater, Musik und bildende Kunst die Impulse aus Wissenschaften wie Anthropologie und Medientheorie eingehen“.
Die Preisverleihung findet am Freitag, den 18. März 2016 um 13 Uhr auf der Leipziger Buchmesse in Halle 5 im Forum DIE UNABHÄNGIGEN statt, das von der Kurt Wolff Stiftung in Zusammenarbeit mit der Leipziger Buchmesse organisiert wird. Die Laudatio hält der Autor und Journalist Christoph Dieckmann. Die Preisgelder betragen 26.000 Euro (Hauptpreis) und 5.000 Euro (Förderpreis).
Über die Auszeichnung hat das Kuratorium der Kurt Wolff Stiftung entschieden – dazu gehören Renate Georgi, Joachim Kersten (Vorsitzender), Michael Krüger, Dr. Jochen Meyer, Dr. Lothar Müller, Alexander Oechsner, Annegret Schult und Dr. Erdmut Wizisla.






