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23. open mike: Die Jury steht fest

Der Jury des 23. open mike gehören die Schriftsteller Jan Brandt, Klaus Merz und Terézia Mora an. Wie die Literaturwerkstatt Berlin heute mitteilte, werden sie beim öffentlichen Finale des Literaturwettbewerbs, das vom 6. bis 8. November im Heimathafen Neukölln in Berlin stattfindet, über die Preisträger entscheiden.

Die Jury kann drei Preise vergeben, einen davon für Lyrik. Die Preise sind mit insgesamt 7.500 Euro dotiert.

Jan Brandt sorgte 2011 mit seinem Debüt „Gegen die Welt“ (Dumont) für Furore. Der Roman wurde von der Kritik hochgelobt, stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und wurde mit dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet. In diesem Jahr erschien das zweite Buch von Jan Brandt, der Reisebericht „Tod in Turin“.

Klaus Merz schreibt Prosa und Lyrik. Zuletzt veröffentlichte er die Novelle Der Argentinier (Haymon 2009) und die Gedichtbände Aus dem Staub (2010) und Unerwarteter Verlauf (2013). Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Basler Lyrikpreis 2012 und dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg 2012.

Terézia Mora war 1997 Preisträgerin des open mike, 1999 debütierte sie mit dem Erzählungsband Seltsame Materie, für den sie mehrfach ausgezeichnet wurde, u.a. mit dem Ingeborg Bachmann-Preis. Zuletzt erschien der Roman Das Ungeheuer (Luchterhand 2013), der mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde.

In diesem Jahr kamen beim open mike wie im Vorjahr knapp 600 Texte in die Auswahl für das Finale. Die Lektoren Doris Plöschberger (Suhrkamp), Sandra Heinrici (Kiepenheuer & Witsch), Andreas Rötzer (Matthes & Seitz Berlin), Sabine Dörlemann (Dörlemann Verlag), Christiane Schmidt (freie Lektorin) und Reto Ziegler (Edition Korrespondenzen) wählen bis zu 22 Nachwuchsautoren aus, die am 7. und 8. November beim open mike ihre Texte dem Publikum und der Jury präsentieren.

Die Wettbewerbstexte erscheinen im November als Anthologie im Allitera Verlag.

Der open mike ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Literaturwerkstatt Berlin und der Crespo Foundation.

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