„Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen“ lautet die Überschrift eines Deutsch-israelisches Symposiums bei dem sich am 12. April im Jüdischen Museum Berlin neun jüngere Schriftsteller aus beiden Ländern über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihren Ansichten über zeitgenössische Popkultur, Literatur und die Vergangenheit austauschen.
Die Idee zu diesem Symposium entwickelte Norbert Kron während der Arbeit an der Anthologie Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen (S. Fischer), in der 19 deutsche und israelische Schriftsteller zu Wort kommen.
Im ersten Panel des Berliner Symposiums gehen Katharina Hacker, Amichai Shalev, Jochen Schmidt und Anat Einhar der Frage nach, was die jeweiligen Gegenwartsliteraturen verbindet und was sie trennt. Das zweite multimediale Panel widmet sich dem Thema „Verbindende Massenkultur, trennender Nahostkonflikt?“. Mit dabei sind Assaf Gavron, Moritz Rinke, Yiftach Ashkenazi und Sarah Stricker.
Am 13.April findet dann ein außergewöhnliches Fußballspiel statt. Eine deutsch-israelische Schriftstellermannschaft tritt gegen Neuköllner Schüler und Lehrer an. Auf dem Platz stehen die Schriftsteller Ori Kerman, Roi Shani und Dovi Keich aus der israelischen Autorennationalmannschaft sowie Norbert Kron, Moritz Rinke, Albert Ostermaier, Jochen Schmidt, Amichai Shalev und Assaf Gavron.
Am Montagabend findet die Abschlussveranstaltung „Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen / Berlin liegt in Israel und alle feiern mit“ im Radialsystem statt. Dabei werden die Anthologie und Ergebnisse des Symposiums vorgestellt. Und es wird gefeiert. Unter anderem tritt Assaf Gavron tritt mit seiner Band The Mouth And Foot auf.
Das Deutsch-israelische Symposium wird unterstützt von der Bundeszentrale für politische Bildung, der Radial Stiftung, dem Auswärtigen Amt, dem Jüdischen Museum Berlin, der Kultur- und Konzeptagentur Graf & Frey und der DFB Kulturstiftung.
Informationen: www.dontforgetdance.com







