eden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell

einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?
Frankfurter Rundschau
„Aus dem Tanz wurde nichts“: Auf den von S.Fischer (hundertvierzehn.de) und Suhrkamp (logbuch-suhrkamp.de) gestarteten Blogs findet eine Debatte über Jaron Lanier statt – mit zwei Diskutanten, die eine gute Wahl gewesen wären, „wenn sie denn Lust gehabt hätten, sich mit Lanier auseinanderzusetzen und sich aufeinander zu beziehen“.
„Viren, Bakterien, Bonobos, Homo sapiens“: Ein lehrreicher Band erklärt, wie der Sex auf die Welt kam.
Steffen Münzberg, Susanne Thiele, Vladimir Kochergin, Sex macht Spaß … aber viel Mühe (Orell Füssli)
„Sie wollen nicht hören“: Thomas Kaufmann ist eine „klar argumentierende, bestens geschriebene Studie“ über Luther gelungen, die „allen schwarz-weißen Schubladisierungen Martin Luthers den Boden“ entzieht.
Thomas Kaufmann, Luthers Juden (Reclam)
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Morgen in der Schlacht denk‘ an Bilbo“: Ein Gespräch mit der „Tolkien-Koryphäe“ Lisa Kuppler, Lektorin, Übersetzerin und Herausgeberin zum Filmstart des dritten Teils von Der Hobbit.
„Mit Schlangenlinien aus der Erstarrung“: Werner Hofmanns nachgelassenes Buch über die Linie „durchmisst die Jahrtausende, die Stile, Schulen und Kulturen“ und „schiebt die ganze Kunstgeschichte beiseite, um die Energieströme darunter freizulegen“.
Werner Hofmann, Die Schönheit ist eine Linie. 13 Variationen über ein Thema (C.H.Beck)
„Eine Flasche Scotch als Eintrittskarte in die Hölle“: Dank des „grandiosen Trinkerromans“ von Charles Jackson, der nun neu übersetzt erscheint, „brauchen wir keine Flasche Scotch, um diese Hölle zu betreten“.
Charles Jackson, Das verlorene Wochenende (Dörlemann)
„Gold der Niederlage“: Dem Historiker Gerd Koenen zum Siebzigsten.
Die Welt
heute nix.
Süddeutsche Zeitung
„So frei, so herb“: Nachruf auf die Karikaturistin Marie Marcks.
„Dann war da noch die Bloggerin aus Baltimore“: Der Roman des jungen amerikanischen Autors Tao Lin „ist eine Herausforderung – er überführt das Genre des autobiografischen Monster-Projekts ins digitale Zeitalter“ und kommt damit bei der Kritik überhaupt nicht gut an. Zu Unrecht: „Man kann Taipeh banal, langweilig und seltsam finden. Aber man kann nun wirklich nicht behaupten, dieses flirrende, kluge, großartig befremdliche Romankunstwerk würde nichts von heutiger Lebensrealität erzählen.“
Tao Lin, Taipeh (Dumont)
„Leiden, kämpfen, siegen“: Ein „eindrucksvolles“ Buch über die Bedeutung des Buchenwald-Mythos für die DDR.
Philipp Neumann-Thein, Parteidisziplin und Eigenwilligkeit. Das internationale Komitee Buchenwald-Dora und Kommandos (Wallstein)
„Der schöne Bio-Schein“: Wie der ökologische Landbau institutionell behindert wird.
Franz-Theo Gottwald, Anita Krätzer, Irrweg Bioökonomie (Suhrkamp)