
Zum Abschluss des internationalen literaturfestivals berlin (ilb) wurde am Samstagabend im Haus der Berliner Festspiele noch einmal gelesen und mit Autoren aus aller Welt diskutiert und gefeiert. Festivaldirektor Ulrich Schreiber zog eine positive Bilanz: Über 25.000 Besucher kamen zu den Veranstaltungen.
„Die Verbindung zwischen Literatur und Politik mache den Reiz des Festival aus“, betonte Schreiber. „Es gibt eine Sehnsucht, mit Autoren über die großen Konflikte in der Welt zu sprechen – von der Ukraine bis nach Syrien, von der Westsahara bis in den Nahen Osten. Die Lesungen und Diskussionen mit Hala Mohammad, Samar Yazbek, Ishmael Beah, Tope Folarin, Andrej Kurkow oder Yvonne Adhiambo Owuor haben gezeigt, dass das ilb eine Weltbühne literarischer Vielfalt und politischen Anspruchs ist.“,
Schreiber kündigte zudem einige Nachveranstaltungen an .Unter anderem wird Nobelpreisträgerin Herta Müller am 17. November im Haus der Berliner Festspiele
aus ihren Werken lesen.
Bilder vom Festival gibt es hier http://www.literaturfestival.com/archiv/bildergalerien/bilder-vom-festival-2014/view?start_image=Christoph+Rieger%2C+Ulrich+Schreiber+%28C%29+Ali+Ghandtschi