Der Theaterregisseur Manfred Wekwerth (geboren 1929) ist tot. Er ist im Alter von 84 Jahren gestern Abend im Krankenhaus Hedwigshöhe in Bohnsdorf gestorben, wie seine Frau, die Schauspielerin Renate Richter, dem Eulenspiegel Verlag mitteilte.
Wekwerth war einer der bedeutendsten und wirkmächtigsten Brechtschüler. Ab 1951 arbeitete er unter Brecht am Berliner Ensemble als Regieassistent und Meisterschüler. 1953 kam seine erste eigene Brecht-Inszenierung, »Die Mutter«, am Neuen Theater in der Scala Wien zustande. Nach dem Tod Brechts war Wekwerth von 1960 bis 1969 Chefregisseur am Berliner Ensemble.1970 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin und war nach Arbeiten am Deutschen Theater von 1974 bis 1977 erster Direktor des Institutes für Schauspielregie in Berlin.
1977 löste er Ruth Berghaus als Intendant des Berliner Ensembles ab und blieb es bis 1991.
Von 1982 bis 1990 war Manfred Wekwerth auch Präsident der Akademie der Künste der DDR.
Wekwerth publizierte zahlreiche Bücher zu Brecht und zur Theaterarbeit.
Autobiographischen Charakter haben seine Äußerungen zu den theoretischen und praktischen Ergebnissen seiner Arbeit mit Brecht und mit dessen Stücken, die Joachim Lang aufgezeichnet hat. Diese Erinnerungen, Neues vom alten Brecht, erschienen im Aurora Verlag, sind nun sein Vermächtnis.
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