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„Der Kunde muss sich verlieben können“: 10 Jahre Fortbildung der W8-Verlage / Fortsetzung offen

Zum 10. Mal haben am Sonntag und Montag die W8-Verlage, ein Zusammenschluss von acht Wirtschaftsfachverlagen, zum Basiskurs und zum Alumni-Treffen nach Frankfurt eingeladen. Die runde Zahl gab auch Freude zum Feiern für ein in den letzten Jahren konstant hochklassiges Fortbildungsangebot. Aber nicht nur.

Gleichzeitig war sie auch Anlass zum Nachdenken, wie es weitergehen soll. Deshalb wollen die Verlage innehalten und stellen die Fortsetzung für das kommende Jahr erst einmal in Frage.

An der Teilnehmerzahl mangelte es nicht. Auch dieses Jahr haben sich wieder 50 Teilnehmer eingefunden. Zum ersten Mal mit dabei Mitglied in der Runde der W8-Verlage ist der Verlag Frankfurter Allgemeine Zeitung Buch, der sich den Buchhändlern persönlich vorstellte.

Die Buchhändler ließen sich in diesem Jahr von GABAL-Autorin und Top-Management-Speakerin Anne M. Schüller („Touchpoint“) begeistern, die den Eröffnungsvortrag hielt. Gleich ihr erster Satz ließ aufhorchen und gab dem Vortrag seine Richtung: „Sie müssen zu einer Marke werden, in die sich ein Kunde verlieben kann“, sagte sie.

Sie zeigte an Beispielen, wie Kunden heute auf der emotionalen Ebene angesprochen werden könnten. Und sie brachte das auf positiv emotionale Weise herüber, die jedem Buchhändler, der gern etwas für das Herz der Kunden tun will, mitnahm.

Anschließend erarbeiteten die Sortimenter in Arbeitsgruppen zwei Fragen: „Was hindert mich und meine Buchhandlung daran, noch erfolgreicher zu sein?“ und: „Was würden Sie verändern, wenn Sie verantwortlich wären?“ Dabei kamen viele Ideen auf, wie man den Kunden vor allem an der Kassenzone glücklich machen kann.

Wie die Verlage den Handel mit weiteren Angeboten beglücken können, darüber soll heute Abend beim Essen nachgedacht werden. „Wir suchen ein neues Konzept, wie wir den Buchhandel noch besser erreichen können“, sagt Ursula Rosengart (GABAL-Geschäftsführerin). Inzwischen habe sich ein Stamm gebildet, der immer wiederkommt und vom Angebot profitiert, doch: „Wir wollen und müssen auch den Nachwuchs im Buchhandel erreichen.“ Man hoffe auf Anregungen aus dem Handel, wie Verlage helfen können, Wirtschaftsbücher noch besser zu verkaufen.

Am Montag wird das Programm mit dem Speed-Dating der Verlage und der Vorstellung der neuen Programme im Herbst fortgesetzt. Abschließend krönen die Organisatoren das Alumni-Treffen mit einem Vortrag von Werner Tiki Küstenmacher.

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