Es war ein Aprilscherz der dafür berühmt-berüchtigten „BuchMarkt“-Redaktion, dass der Stuttgarter frechverlag in Kooperation mit KNV für dessen undekorative Bücherwannen in Zukunft Häkelmützen, so genannte Beanies, liefert. Kein Aprilscherz, sondern ein purer redaktioneller Zufall war, dass die April-Kopfnuss, die unter anderem nach jenen Beanies fragte, nur zwei Seiten danach platziert wurde.
Damit war die Frage nach der aus dem Englischen entlehnten Bezeichnung für eine Kopfbedeckung geklärt. Häkelanleitungen dazu erscheinen in Büchern des frechverlages. Der publiziert seine meisten Titel unter dem Markenzeichen TOPP, zurückgehend auf das Wassersportlern wohlbekannte Topp-Segel, das Segel am obersten Ende eines Mastes.
Der Begriff Beanie entstammt nicht der Seglersprache, sondern wurde aus dem Englischen entlehnt und bezieht sich vermutlich auf das Wort bean (Bohne), umgangssprachlich auch für den Kopf verwendet , so wie wir von unserer „Birne“ sprechen. Es handelt sich dabei nicht um einen Scheinanglizismus wie bei „Handy“, sondern um einen im Englischen durchaus gebräuchlichen Begriff („small close-fitting hat worn on back of head“, The Concise Oxford Dictionary, Seventh Edition).
„Freizeit ist viel zu kostbar, um sie zu vergeuden“. Unter diesem Motto gründete Eugen A. Krauss 1955 den frechverlag. Er verkaufte ihn 1992 an die heutige Inhaberin, die Kissinger WEKA-Gruppe, bekannt für ihre Fachinformationsmedien. Basteln und kreatives Gestalten bilden den Schwerpunkt des frech-Programms. Auf diesem Gebiet gehört der Verlag zu den Marktführern.
Lifestyle BusseSeewald ist seit einigen Jahren ein Imprint der frechverlag GmbH.







