Nach London (2012) [mehr…] und Dublin (2013) [mehr…] lud mo media-Verleger René Bego in diesem Jahr 11 BuchhändlerInnen an den Verlagssitz Berlin ein, die den Berlin-Titel aus der 100%-Cityguides-Reihe vor Ort testeten. Mit dabei: seine Ehefrau Petra de Hamer, Autorin der Neuauflage des Reiseführers, der 2015 auf den Markt kommen wird.
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Trotz anderslautender Prognosen meinte es der Himmel gut mit den TeilnehmerInnen, die sich – nach einer Verlagsbesichtigung – zum dreistündigen Rundgang durch Berlin-Mitte aufmachten. Kati Sprung, mo media-Pressefrau und gute Seele des Hauses, hatte extra Regenschirme bereit gelegt, die aber in den Taschen bleiben konnten.

Petra de Hamer führte die Gruppe durch Berlin Mitte, wich aber immer wieder vom im Buch vorgeschlagenen Spaziergang ab und zeigte so neue, nicht ganz so touristisch ausgetretene Wege, die sie in die Neuauflage des Cityguides integrieren will.

Natürlich durfte auch der Besuch einer Buchhandlung nicht fehlen: Die Buchhandlung Ocelot in der Brunnenstraße begeisterte die KollegInnen mit einer luftigen Buchpräsentation, einem Café und dem Durchgang zur öffentlichen Bibliothek. Und da die Sonne für angenehme Temperaturen sorgte, konnte die Rast im Biergarten von Clärchens Ballhaus eingelegt werden – einem 100 Jahre alten Tanzlokal, in dem auch heute noch fast allabendlich das Tanzbein geschwungen wird.

Zum gemeinsamen Abendessen traf man sich dann aber doch lieber im Restaurant Hartweizen, wo bei Wein und Pasta nicht nur über die Zukunft der Buchbranche diskutiert wurde: Die gelöste Stimmung trag dazu bei, dass auch viel privatisiert wurde.

Am nächsten Tag ging’s für die SortimenterInnen durch das „Wilde Kreuzberg“. Markus von BerlinBikeTour zeigte allerdings nicht den „versnobten“ Teil des Viertels, sondern führte die Gruppe durch SO36 – den bunten und schrillen Multikulti-Kiez mit dem türkischen Markt, den arabischen Restaurants, alternativen Clubs und der Hochbahn der berühmten Linie 1.
Ein Highlight der Tour: die „East-Side-Gallery“ auf der östlichen Seite des Spreeufers – das größte noch erhaltene Stück der Berliner Mauer, das mit zahlreichen Bildern internationaler Künstler verziert ist. Aber auch die exklusive Lesung mit Autorin Sarah Schmidt, die mo media in Kooperation mit dem Verbrecher Verlag organisiert hatte. Ein Geschenk gab’s auch: Verleger Jörg Sundermeier hatte im Vorfeld Exemplare des Romans „Eine Tonne für Frau Scholz“ gestiftet, den sich die Teilnehmerinnen von der Autorin signieren lassen konnten.
Weitere Fotos im Anhang.