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Carlos Ruiz Zafón schreibt Erzählung zum Welttag des Buches

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Na, das ist eine tolle Idee zum Welttag des Buches: Am 27. März 2014 erscheint im Fischer Taschenbuch Verlag die Erzählung „Der Fürst des Parnass“ von Carlos Ruiz Zafón – und das Autorenhonorar geht anlässlich des Welttages als Spende an das Sozialwerk des Deutschen Buchhandels.

Der Autor hat bei diesem Buch auf sein Autorenhonorar verzichtet und S. Fischer gebeten, den entsprechenden Betrag zu spenden. „Die genaue Höhe der Spende berechnet sich nach den Verkaufszahlen, aber ich bin sicher, dass sie fünfstellig sein wird“, so Fischer-Vertriebsgeschäftsführer Dr. Uwe Rosenfeld. Für das parallel erscheinende Hörbuch im Argon Verlag gilt gleiches – auch dieses Autorenhonorar wird gespendet.

„Ich habe diese kleine Erzählung als Divertissement gedacht, als eine Art Geschenk an die Leser, das mehr von der geheimen Geschichte des Friedhofs der Vergessenen Bücher aufblitzen lässt“, sagt Carlos Ruiz Zafón.
„Buchhändlerinnen und Buchhändler waren begeistert und haben die Bücher von Carlos Ruiz Zafón den Lesern ans Herz gelegt und empfohlen. Es ist eine wunderbare Geste, dass der Autor sich bei den Buchhändlern bedankt, indem er sein Honorar bedürftigen, unverschuldet in Not gekommenen Kollegen überlässt“, sagt Ingrid Mäusle, Geschäftsführerin des Sozialwerks des Deutschen Buchhandels.

Das Sozialwerk des Deutschen Buchhandels wurde 1836 in Berlin gegründet und ist eine der ältesten sozialen Einrichtungen eines Wirtschaftsverbandes. Es betreut sowohl alte, ehemals selbstständige Buchhändler als auch solche, die durch Schicksalsschläge in eine ausweglose finanzielle Situation gekommen sind. Zudem unterstützt das Sozialwerk junge Menschen, die eine Ausbildung als Buchhändler/in begonnen haben und ohne kurzfristige Unterstützung ihre Lehre aus familiären Gründen abbrechen müssten.

In „Der Fürst des Parnass“ erzählt Carlos Ruiz Zafón, wie alles begann, wie im prachtvollen Barcelona des 16. Jahrhunderts ein passionierter Buchdrucker namens Sempere auf einen glücklosen jungen Dichter trifft – er heißt Cervantes und wird eines Tages den „Don Quijote“ schaffen –, wie ein geheimnisvoller Verleger mit Engel am Revers die Bühne betritt und sich ein unscheinbarer Gottesacker zum sagenumwobenen Friedhof der Vergessenen Bücher wandelt. Eine Geschichte von Ehrgeiz und Scheitern, von Wahnsinn und unsterblicher Liebe, eine Hommage an eine verwunschene Stadt am Meer und an die universelle Magie der Bücher.

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