Home > Auszeichnungen > Judith Schalansky erhält den Preis der Literaturhäuser 2014

Judith Schalansky erhält den Preis der Literaturhäuser 2014

Die Schriftstellerin und Buchgestalterin Judith Schalansky erhält den diesjährigen Preis der Literaturhäuser. Das gaben die Programmleiterinnen und Programmleiter der Literaturhäuser Basel, Berlin, Graz, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Rostock, Salzburg, Stuttgart und Zürich bekannt.

Frühere Preisträger waren Ulrike Draesner (2002), Bodo Hell (2003), Peter Kurzeck (2004), Michael Lentz (2005), Uwe Kolbe (2006), Sibylle Lewitscharoff (2007), Anselm Glück (2008), Ilija Trojanow (2009) , Thomas Kapielski (2010), Elke Erb (2011), Feridun Zaimoglu (2012) und Hanns Zischler (2013).

Die Programmleiterinnen und Programmleiter der im Netzwerk verbundenen Literaturhäuser ehren Judith Schalansky als eine Autorin, die sich in besonderem Maße um das Gelingen von Literaturveranstaltungen verdient gemacht hat und selbst den Akt des Signierens zu einem künstlerischen Moment macht.

Ob mit ihrem Atlas der abgelegenen Inseln, ihren Romanen Blau steht dir nicht und Der Hals der Giraffe oder in den von ihr herausgegebenen Naturkunde-Bänden – beharrlich verficht Judith Schalansky die Überzeugung, dass sich jeder Text erst durch eine auf ihn zugeschnittene Gestaltung angemessen entfalte. Dadurch wird sie in Zeiten, da das „klassische“ Buch gern auf Abstellgleise geschoben wird, zur idealen Botschafterin eines – vermeintlich – überkommenen Mediums.

Der Preis wird am 14. März auf der Leipziger Buchmesse verliehen. Er besteht aus einer Lesereise durch alle im Netzwerk zusammengeschlossenen Literaturhäuser und ist mit € 11.000,– dotiert. Judith Schalansky wird vom 7. April bis 19. Mai zu Leseabenden durch die Literaturhausstädte reisen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Neue Podcast-Folge von alles BuchMarkt: Jeanette Bauroth über den Erfolg von „Heated Rivalry“

Der Second Chances Verlag steht aktuell im Zentrum eines der größten Romance-Hypes der Buchbranche: Mit der Übersetzung von Heated Rivalry landete Verlegerin Jeanette Bauroth auch hierzulande einen Überraschungserfolg, der durch eine Serienadaption zusätzlich befeuert wurde. Im Gespräch mit unserem Podcast alles BuchMarkt erklärt sie, wie ihr kleiner Independent-Verlag mit der plötzlichen Nachfrage umgegangen ist und weshalb es bei Romance vor allem auf eines ankommt: eine gute Geschichte. Ein Ausschnitt.

weiterlesen