Das Upgrade von Adobes Digital Rights Management-Software „Digital Editions“ sorgt für Irritationen. Welche Auswirkungen die neue Version vor allem für Nutzer älterer Geräte haben könnte, beschreibt der Artikel auf lesen.net:
Für den Buchhandel und seine Kunden könnte das Software-Update noch dramatische Konsequenzen nach sich ziehen: „Ein wesentlicher Profiteur könnte Amazon sein“, heißt es auf dem Portal lesen.net. Das Argument gegen einen Kindle, nämlich sich damit in die Abhängigkeit von einem Anbieter zu begeben, ist mit der neuen Entwicklung hinfällig.
Im Gegenteil: Kunden, die sich in den letzten Jahren ein Lesegerät gekauft haben, das nicht unterstützt wird (u.a. ältere Geräte von Sony, Oyo, Trekstor), würden mit der neuen Software vom E-Book-Markt ausgeschlossen – und könnten frustriert zur Konkurrenz abwandern.
Update: Laut heise.de hat Adobe auf die Proteste reagiert. Demnach „will Adobe den Support für sein DRM-System Adobe Content Server 4 nun doch nicht bereits im Juli beenden“ und „die E-Book-Anbieter könnten nun selbst entscheiden, wann sie auf Version 5 wechseln wollen“.






