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Rudolf Lorenzen

Rudolf Lorenzen
Foto:Alexander Janetzko

Der Schriftsteller Rudolf Lorenzen (geb. am 5. Februar 1922) ist tot. Er starb in der vergangenen Nacht in seiner Berliner Wohnung. Bereits mit seinem 1959 erschienenen ersten Roman Alles andere als ein Held (den kein Geringerer als Sebastian Haffner für bedeutender als GrassBlechtrommel einstufte), gelang ihm der Durchbruch.
Für das umfangreiche Werk hatte er das Material aus einer Erzählung (die auch prämiert wurde: Kein Soll mehr und kein Haben oder Der junge Mohwinkel) umgearbeitet. Lorenzen hatte nach Kriegsende Grafik studiert und arbeitete anschließend in der Werbebranche – darüber schrieb er 1962 seinen satirischen (und bis heute aktuellen) Roman Die Beutelschneider.
Lange war es still um den großen Erzähler, bis der Berliner Verbrecher-Verlag ihn wieder entdeckte. Er startete dort mit dem Erzählband Kein Soll mehr und kein Haben, der eine Auswahl seiner Erzählungen aus dem Zeitraum von 1955 bis 1980 enthält: Das war zu Lorenzens 85. Geburtstag 2007 der Auftakt einer umfassenden Werkschau bei Verbrecher.

Weitere Werke im Verbrecher Verlag
Bad Walden. Oder El sueño de la razón produce monstruos, neu überarbeitete Fassung von Grüße aus Bad Walden. Mord auf Super 8, Paradies zwischen den Fronten. Reportagen aus Berlin (West), Rhythmen, die die Welt bewegten, Ohne Liebe geht es auch und Die Hustenmary. Berliner Momente.

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