Die Tinte ist noch nicht trocken im Koalitionsvertrag von Union und SPD, schon regen sich Proteste: Juli Zeh empfindet die Einführung der Vorratsdatenspeicherung als „beleidigende Respektlosigkeit“, erläutert Juli Zeh in einem Interview mit dem Spiegel.
Gerade vor dem Hintergrund des NSA-Skandals wehrt sie sich gegen das Sammeln von Daten aller Art: „Ich lehne das Speichern von Vorratsdaten prinzipiell ab. Ganz egal, wie hoch dann die Zugriffshürden darauf im Endeffekt sind. Mich stört schon, dass diese ohne Vorliegen eines konkreten Verdachts eingesammelt werden“, sagte sie dem Spiegel.