
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?
Frankfurter Rundschau
„Sie singen ‚Juden, nehmt den Zug nach Auschwitz'“: Regisseur János Szász über seine Verfilmung von Ágota Kristófs Das große Heft.
„Auf den Knopf drücken“: Bücher zu den Novemberprogromen 1938:
– Raphael Gross, November 1938. Die Katastrophe vor der Katastrophe (Beck Wissen)
– Konrad Heiden, Eine Nacht im November 1938. Ein zeitgenössischer Bericht (Wallstein)
– Alan E. Steinweis, Kristallnacht 1938. Ein deutscher Progrom (Reclam)
– Walter E. Pehle, Der Judenprogrom 1938. Von der „Reichskristallnacht“ zum Völkermord (Fischer)
– Saul Friedländer, Das Dritte Reich und die Juden (C.H. Beck)
„Die Fallen des Schicksals“: Maxim Biller mit einer wuchtigen Erzählung über den „immernoch weithin unbekannten“ Bruno Schulz.
Maxim Biller, Im Kopf von Bruno Schulz (Kiepenheuer & Witsch)
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Unergründliche Ordnung“: Das Deutsche Literaturarchiv in Marbach zeigt erstmals alle 161 Blätter des Manuskripts von Franz Kafkas Prozess.
Hörbücher
„Ist diesem Affen noch zu trauen?“: In siebzehn Stunden fasst der israelische Historiker Yuval Noah Harari „angenehm unprätentiös“ die Menschheitsgeschichte zusammen.
Yuval Noah Harari, Eine kurze Geschichte der Menschheit (Der Hörverlag)
„Wer zuletzt singt“: Reineke Fuchs als WDR-Familienkonzert mit Big Band.
Johann Wolfgang von Goethe, Reineke Fuchs (CMO Verlag)
Neue Sachbücher
„Wem sonst sollte man Kredit währen?“: Eine Kulturgeschichte des Vertrauens.
Ute Frevert, Vertrauensfragen. Eine Obsession der Moderne (C.H. Beck)
„Der Mann, der die Opfer ins Licht setzt“: In seinem letzten Buch zieht Jorge Semprun „die Summe seines verfolgten Lebens im zwanzigsten Jahrhundert“.
Jorge Semprun, Überlebensübungen (Suhrkamp)
„Ich habe stets gearbeitet, als würde ich eine Attentat begehen“: Die Tagebücher des Literaturnobelpreisträgers Imre Kertész.
Imre Kertész, Letzte Einkehr. Tagebücher 2001-2009 (Rowohlt)
Die Welt
„Kräftige Fäuste mit langen Fingern“: Konrad Heidens brillante Analyse der Novemberprogrome erscheint erstmals auf Deutsch.
Konrad Heiden, Eine Nacht im November 1938 (Wallstein)
„Glückwunsch, Jonathan Franzen“: Jonathan Franzen wurde am Freitag im Axel-Springer-Haus mit dem „Welt“-Literaturpreis ausgezeichnet. Franzens Dankrede in der Literarischen Welt, ebenso wie eine Laudatio von Daniel Kehlmann. Außerdem:
– Maxim Biller, Im Kopf von Bruno Schulz (Kiepenheuer & Witsch)
– Imre Kertész, Letzte Einkehr (Rowohlt)
– Katie Roiphe, Messy Lives. Für ein unaufgeräumtes Leben (Ullstein)
– Jan M. Piskorski, Die Verjagten. Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhunderts (Siedler)
– Joachim Käppner, Profiler (Hanser)
– Frederick Forsyth, Die Todesliste (C. Bertelsmann)
– George V. Higgins, Ich töte lieber sanft (Kunstmann)
– Inge Feltrinelli, Mit Fotos die Welt erobern (Steidl)
Süddeutsche Zeitung
„Vergiss, was du zu wissen glaubst“: Einer der „wunderbarsten Romane aus dem gegenwärtigen Asien“.
Mohsin Hamid, So wirst du stinkreich im boomenden Asien (Dumont)
„Vertriebene Mäzene“: Tim Bonyhady erzählt die Geschichte seiner Familie, die 1938 von Wien nach Australien geflüchtet ist.
Tim Bonyhady, Wohllebengasse. Die Geschichte meiner Wiener Familie (Zsolnay)







