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Branchen-Monitor Buch: Umsatzdelle setzt sich im August fort

Das meldet eben der Branchen-Monitor Buch des Börsenvereins: Auch im dritten Sommermonat waren die Umsätze rückläufig: Die Vertriebswege Sortiment, Warenhaus und E-Commerce schlossen mit minus 3,3 Prozent unter dem Vorjahresmonat ab (Juli minus 2,7 Prozent, Juni minus 3,1 Prozent). Dennoch bleibt das Jahresplus für die ersten acht Monate bestehen und liegt kumuliert bei 0,8 Prozent.

Der gesonderte Blick auf den Sortimentsbuchhandel zeigt, dass sich der Trend der letzten drei Monate fortsetzt: Erneut ist der Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat mit minus 1,9 Prozent (Barverkauf) kleiner als in den drei Vertriebswegen gesamt (Juli: minus 1,2 Prozent, Juni: minus 2,4 Prozent). Kumuliert liegt das Jahr im Sortiment bis Ende August bei plus 0,9 Prozent. Das Rechnungsgeschäft erzielte im August ein Minus von 11,0 Prozent.

Anders als im Vormonat standen im August nur vor zwei der drei Editionsformen Minuszeichen. Taschenbücher beschlossen den August mit minus 6,7 Prozent, Hardcover mit minus 2,0 Prozent (Juli: minus 6,0 Prozent / minus 1,2 Prozent). Hörbücher konnten ihr Vorzeichen mit plus 0,9 Prozent hingegen in den positiven Bereich umkehren (Juli: minus 0,5 Prozent).

Während Reisebücher und Ratgeber mit plus 4,5 Prozent bzw. plus 3,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat von der Ferienzeit profitieren konnten, gelang dies der Belletristik in diesem Jahr ganz und gar nicht. Zentraler Grund dafür: die fehlenden und umsatzstarken Shades-of-Grey-Bände des vergangenen Jahres. Der Umsatz mit unterhaltender Literatur lag deshalb 10,1 Prozent unter Vorjahres-August. Sachbücher mussten mit minus 0,7 Prozent leichte Einbußen hinnehmen, Kinder- und Jugendbücher wiesen gegenüber dem Vorjahr keine Veränderungen auf.

Unter den Wissenschaften konnten lediglich Sozialwissenschaften, Recht, Wirtschaft mit plus 1,5 Prozent punkten. Naturwissenschaften, Medizin, Informatik, Technik und Geisteswissenschaften, Kunst, Musik mussten mit minus 2,1 Prozent bzw. minus 0,3 Prozent Einbußen hinnehmen.

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