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UMGEBLÄTTERT: Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und der „Zustand der Nation“

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Frankfurter Rundschau

„Der Zustand der ganzen Nation“: Henning beschreibt „eine Reihe von sehr genau recherchierten Figuren im Umfeld“ des Gladbecker Geiseldramas, „diese Figuren sind mit vielen weiteren verknüpft – parallel werden ihre Geschichten erzählt, und, versehen mit meist gelungenen Cliffhangern, montiert“. Für ihn „kristallisiert sich im Geiseldrama der Zustand der ganzen Nation“.
Peter Henning, Ein deutscher Sommer (Aufbau)

„Die Legende vom anderen Weg“: Der „analytischen Biographie gelingt (…) neben der differenzierten Deutung der Persönlichkeit des Kronprinzen vor allem auch, die intrigenreiche und für den Fortgang der Geschichte so verhängnisvolle Welt des kaiserlichen Hofstaates herauszuarbeiten“.
Frank Lorenz Müller, Der 99-Tage-Kaiser. Friedrich III. von Preußen. Prinz, Monarch, Mythos (Siedler)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Man muss gewappnet sein, falls der Taifun plötzlich durch den Gang wirbelt“: Die „auf Makellosigkeit bedachte, von Irritationen freie Erzählweise“ des Debütromans stellt nur lose vier Episoden miteinander in Verbindung.
Hannah Dübgen, Strom (dtv)

Neue Sachbücher
„Wenn sich im Diner die Gewissheiten auflösen“: Gerert Mak hat gemeinsam mit seiner Frau Amerika auf den Spuren John Steinbecks bereist. Diese „bodenlose Fundgrube“ geht „runter wie ein kühles Bier“. Allerdings bietet das Buch „kein grundlegend neues oder auch nru halbwegs verblüffendes Amerikabild“.
Geert Mak, Amerika! Auf der Suche nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten (Siedler)

Die Welt

heute nix

Süddeutsche Zeitung

„Ganz normal verrückt“: Zwei neue Bücher thematisieren die „zweifelhafte Pathologisierung“ menschlichen Unbehagens und „überflüssige Diagnosen“.
Allen Frances, Normal. Gegen die Inflation psychiatrischer Diagnosen (DuMont)
Michael Mary, Ab auf die Couch. Wie Psychothreapeuten immer neue Krankheiten erfinden und immer weniger Hilfe leisten (Blessing)

„Das kalte Herz der Kummertante“: Der „ergreifende wie schockierende“ „tiefschwarze Medienroman aus dem Amerika der Depression“ über einen „einsamen Jüngling mit Helfersyndrom“, hat eine „schwer fassbare religiöse Dimension“. Mit Wucht und Resignation lässt West „seine Hauptfigur im Labyrinth menschlicher Behauptungssucht und emotionaler Insuffizienz herumirren“.
Nathanael West, Miss Lonelyhearts (Manesse)

Literaturland Brasilien
„Der Text als Tanz: Ricardo Domeneck“: Lyrik mit Körperbezug – „collageartige Texte mit anatomischen Begriffen, Regionalismen, Gay-Slang und Alltagssprache“.
Ricardo Domeneck, Körper: Ein Handbuch (Verlagshaus J. Frank)

Die sechs Kandidaten für den Preis der LiteraTour Nord 2014 stehen fest: Abbas Khider, Ralph Dutli, Clemens Meyer, Mirko Bonné, Marion Poschmann und Thomas Glavinic treten mit ihren neuesten Romanen gegeneinander an.

Der Europäische Literaturpreis 2013 für die beste Übersetzung ins Niederländische geht an die Romanbiografie Limonov von Emmanuel Carrére.

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