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Workshop-Ergebnis: Print-Reiseführer sind die am meisten genutzten Medien für junge Leute auf der Reise

Ein Workshop mit Studenten zum Thema: „Welche Medien werden vor der Reise genutzt, welche sind im Gepäck?“ hat ein eindeutiges Ergebnis erbracht: „Print-Reiseführer sind die am meisten genutzten Medien für junge Leute auf der Reise“, wie MairDuMont – Verlegerin Dr. Stephanie Mair-Huydts sagt.

Das sagt sie nicht leichtfertig, denn Marktforschung ist für Produktentwicklung und Produktverbesserung ist ein wesentliches Element der Verlagsarbeit: Neben Studien, Expertengesprächen und repräsentativen Konsumentenbefragungen geschieht dies auch im Rahmen von Workshops. Ein solcher Workshop fand letzte Woche mit 16 Studenten der Hochschule der Medien (HdM), Stuttgart, statt. Hauptfrage war: Wie sind junge Leute (20-25 Jahre), also sogenannte „digital natives“, unterwegs? Welches Informationsbedürfnis haben sie und welcher Medien bedienen sie sich?

Das Ergebnis unterstützt andere Untersuchungen des Verlags: Junge Leute setzen als wichtigstes Medium während der Reise auf gedruckte Reiseführer. Bei der Reisevorbereitung spielen Empfehlungen von Freunden und das Internet die größte Rolle.

Die Ergebnisse in Kurzform:

• Von 16 Studenten nutzten 13 einen gedruckten Reiseführer auf ihrer letzten Reise.

• Drei Studenten verwendeten parallel zum gedruckten Reiseführer eine kostenlose, drei eine kostenpflichtige App.

• Gründe für die geringe Nutzung von Smartphones auf Reisen: Roaming-Gebühren, lästiges Aufladen, bei Sonnenlicht kann man auf dem Bildschirm schwer lesen, am Strand schlecht nutzbar, teures Smartphone könnte gestohlen werden, der Bildschirm ist für eine sinnvolle Kartennutzung zu klein, nicht überall WLAN-Empfang.

• Bei der Reisevorbereitung wurde das Internet von allen genutzt, überwiegend auch bei der Reisebuchung. Teilweise wurde die Buchung per Telefon erledigt, da die Studenten auf diese Weise noch handeln konnten.

• Für die Suche nach einer Unterkunft wurden Reiseführer seltener herangezogen, da die Studenten lieber auf kostengünstige Möglichkeiten wie z.B. Coach-Surfing etc. setzen.

• Die wichtigste Nutzung für Reiseführer waren Sehenswürdigkeiten und das Zusammenstellen der Route oder des Tagesablaufs.

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