CEO William Lynch verlässt mit sofortiger Wirkung die Kommandobrücke bei Barnes & Noble, meldet die New York Times. Grund ist offenbar, dass das Tablet Nook gegen die Konkurrenz von Amazon und Apple nicht Fuß fassen konnte. Lynch hatte das Projekt vorangetrieben.
Lynch‘ Aufgaben werden unter den Vorständen aufgeteilt: Der kaufmännische Geschäftsführer Michael Huseby wird neuer Präsident und ist zuständig für das E-Reader-Geschäft. Mitchell Lipper soll das stationäre Sortiment weiterführen. Als möglicher Käufer des Nook-Systems gilt Microsoft, das Software-Unternehmen hat bereits 17,6 Prozent der Anteile übernommen. Der Nook hatte zuletzt aber ein Verlust von 177 Mio. Dollar produziert und ein weiterer Rückgang der Verkäufe ist abzusehen. Ende Juni hatte Barnes & Noble das Experiment mit einer Tablet-Version des Nook aufgegeben.







