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UMGEBLÄTTERT: Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Swetlana Alexijewitsch

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

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Frankfurter Rundschau

Peter Michalzik kommentiert den Rückzieher von Hans Barlach, ohne neue Erkenntnisse zu haben. Er glaubt, Barlach will eigentlich nur die ganze Macht bei Suhrkamp, das dürfte ihm mit dem Schutzschirmverfahren vermasselt worden sein.

„Zuhören, aufschreiben“: Über den Friedenspreis an Swetlana Alexijewitsch. Sie sei das moralische Gedächtnis in den ehemaligen Sowjetstaaten. Die Titelliste:

Der Krieg hat kein weibliches Gesicht, bvt
Die letzten Zeugen. Kinder im Zweiten Weltkrieg, Aufbau
Tschernobyl. Eine Chronik, TB bvt
Second Hand Site. Leben auf den Trümmern des Sozialismus, Hanser Berlin, ET 26. August

„Menschlich völlig am Ende“: Gerald Zschorsch und das lyrische Ich im Frankfurter Literaturhaus.

„Das ist kein Komplott“: Cengiz Günay im Interview über die Proteste gegen das Erdogan-Regime, der Politikwissenschaftler veröffentlichte bei Böhlau Geschichte der Türkei. Von den Anfängen der Moderne bis heute.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Uns fehlt die Kultur des Glücks“: Eine Seite Interview mit Swetlana Alexijewitsch, in dem sie Dostojewski zitiert, der gesagt hat, dass erst das Leiden den Menschen zum Menschen macht.

„Kultur der Katastrophen“: „die horen“ widmen sich der griechischen Literatur mit ihrem Heft 249 (Wallstein).

„In Deinen Tälern wachte mein Herz mir auf“: Jan Bürgers literarische Reise: Der Neckar bei C.H.Beck.

„Von der Metaphysik des Körpers“ Der Lyriker Adoonis erhält morgen den Petrarca-Preis.

„Atheistisches Gotteslob“: Religion für Atheisten von Alain de Botton , S. Fischer.

Süddeutsche Zeitung

„Niemand hat uns die Freiheit gelehrt“: Swetlana Alexijewitsch im Proträt: „Dann begann ein Leben wie bei Tschechow. Ohne große Geschichte“

Über den Rückzieher von Hans Barlach, inzwischen scheint auch ein Versuch der Mäzene Sylvia und Ulrich Ströher gescheitert, Barlach die Anteile abzukaufen, dessen Forderungen waren zu hoch.

„Er machte seine eigenes Ding“: Tom Folsom gelingt ein schönes Portrait von Dennis Hopper in der gleichnamigen Biografie bei Karl Blessing.

„Deichbruch der Tränen“: Connie Palmen schreibt abermals über den Verlust eines geliebten Mannes in Logbuch eines unbarmherzigen Jahres, Diogenes.

„Damenwahl“: Eberhard Rathgebs Debütroman Kein Paar wie wir bei Hanser.

„Safer Text“: Sämtliche Tonaufnahmen von Ernst Jünger gibt es jetzt auf drei CDs unter dem Titel: Mein Gegner ist die Sprache, Audio Arts Archive.

Rainald Goetz erhält den Schiller-Gedächtnis-Preis 2013 .

Die Welt

Mein Kampf reüssiert – in Nord-Korea. Dort soll Diktator Kim Jong Un das Machwerk dem engsten Führungszirkel zur Lektüre empfohlen haben. Das Regime dementierte umgehend.

Krekeler killt – heute Don Winslow.

Nichts über Swetlana Alexijewitsch.

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