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Reed Elsevier kauft Open-Access- und Social Media-Plattform Mendeley

Zwischen “69 bis 100 Millionen Dollar” soll die von drei Deutschen gegründete Plattform Mendeley dem holländisch-britischen Konzern Reed Elsevier angeblich Wert gewesen sein, berichtet die Internetplattform Techcrunch. Reed Elsevier hat die Plattform nun gekauft, um tiefer in das elektronische Publizieren einzusteigen und um Thomson Reuters die Stirn bieten zu können.

Thomson Reuters besitzt mit EndNote bereits ein Konkurrenz-Unternehmen zu Mendeley. Mendeley war 2008 von Victor Henning, Jan Reichelt und Paul Föckler gegründet worden, um die Publikation von Forschungsergebnissen – zu digitalisieren. Sie haben Tools geschaffen, mit denen erkennbar ist, welche Artikel gerade wie genutzt werden und können so Forschungstrends sichtbar machen. Ihre Plattform ist auch ein Medium zum Austausch, eine Art Facebook für Wissenschaftler. Mendeley wurde bisher mit 12 Mio Dollar von Passion Capital, Access Industries und Tom Glocer finanziert. Die 50 Mitarbeiter von Mendeley sollen in das Stammhaus von Reed Elsevier integriert werden. Wahrscheinlich hatte der Konzern damit vor allem auch Interesse am Know How für die digitale Vermarktung von Forschungsergebnissen.

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