Im Gesellschafter-Streit um den Suhrkamp Verlag ist kein Kompromiss in Sicht, wie das Nachrichtenmagazin FOCUS berichtet: Hans Barlach, der über seine Medienholding 39 Prozent der Anteile am Unternehmen hält, habe die Mediationsgespräche mit dem Mehrheitsgesellschafter, der Siegfried und Ulla Unseld- Familienstiftung, abgebrochen.
Die Stiftung habe „durch Bekanntgabe vertraulicher Gesprächsinhalte der Mediationsrunde“ versucht, „Gerichte und Öffentlichkeit zu instrumentalisieren, um von ihr vertretene Positionen in gerichtlichen Verfahren durchzusetzen und vor den Gerichten sowie in der Öffentlichkeit Stimmung gegen die Medienholding AG zu machen“, begründete Barlach den Stopp der Vermittlungsbemühungen gegenüber FOCUS. Zu dem Schritt entschlossen habe er sich bereits vor dem jüngsten Urteil des Frankfurter Landgerichts, das ihm eine Gewinn-Ausschüttung in Höhe von rund zwei Millionen Euro zugesprochen hatte.
Dazu im neuen SPIEGEL ein „Offener Brief von Hans Barlach an Adolf Muschg“