Günther Wallraff hat entschieden, seine Bücher nicht mehr direkt an Amazon liefern zu lassen; er protestiert damit gegen die in der ARD-Sendung Ausgeliefert! angeprangerten Arbeitsbedingungen.
Kiepenheuer & Witsch respektiert diese Entscheidung, die auch schon umgesetzt ist. Wallraff akzeptiert und versteht andererseits auch, dass es hier nur um Neu- bzw. Nachbestellung ausschließlich seiner Bücher gehen kann, nicht um einen Verlagsboykott.
Der Verlag hat Amazon in einer Mail über die Entscheidung von Wallraff, in Zukunft nicht mehr direkt über Amazon zu verkaufen, informiert. Das wird seine Präsenz bei Amazon aber nicht verhindern: Amazon kann bekanntlich Bücher auch bei Barsortimenten beziehen (was man Amazon-Homepage natürlich nicht ansieht). Keinen Einfluß haben Autor und Verlag auf den sogenannten Marketplace und damit auf Drittanbieter wie Privatpersonen, Antiquariate usw.







