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Prolit nimmt automatisches Kommissionierlager mit 29.000 Lagerplätzen in Betrieb

Eine der beiden 66 m langen und
8 m hohen Regalgassen des AKL

Prolit hat ein automatischen Kommissionierlagers (AKL) mit 29.000 Lagerplätzen in Betrieb genommen. Mit dieser Investition erweitert die Verlagsauslieferung die Lagerkapazitäten beträchtlich. Die Kapazitätsengpässe, die seit einigen Jahren die Aufnahme weiterer Verlage in die Verlagsauslieferung Prolit behinderten, gehören jetzt der Vergangenheit an.

Deshalb konnten schon zum Jahreswechsel konnte daher sechs weitere Verlage (Amra, Dryas, Grupello, Secession, Styria und Wallstein) aufgenommen werden.

Jetzt gelangt modernste Technik in der Kommissionierung zum Einsatz, freut sich Proli-Chef Jochen Mende. Die für die Aufträge benötigte Ware werde nicht mehr von der Kommissioniererin aus den Lagerregalen geholt, sondern die neue Technik liefere genau zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Bücher direkt an den Kommissionierplatz. Im Ergebnis stehe eine beschleunigte Auftragsabwicklung und eine noch schnellere Belieferung des Handels. Noch mehr Sendungen können taggleich ausgeliefert werden.

Das Investitionsprojekt wurde „fast punktgenau im geplanten Zeit- und Kostenrahmen“ abgeschlossen. Die umfangreichen Um- und Einbauten wurden im laufenden Betrieb bei unveränderter Gebäudehülle vorgenommen. Mit der Investition im unteren Millionenbereich am Prolit-Standort in der Mitte Deutschlands wurden auch die Arbeitsplätze in Fernwald – im „logistischen Dreieck Kassel – Erfurt – Butzbach“ gesichert. Eine Inanspruchnahme von Fördermitteln erfolgte ebensowenig wie eine Ansprache von Handelspartnern mit der Bitte um Finanzierungsbeiträge.

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