Die Karre ist verfahren, und am Wochenende regte Adolf Muschg an, der Bundespräsident möge im Streit um den Suhrkamp-Verlag vermitteln [mehr…]. Jetzt ein sicher besserer (weil mit der Materie bestens vertrauter) Mediator gefunden, meldet die FAZ: der ehemalige Kulturstaatsminister Michael Naumann.
Naumann hatte gerade im Cicero eine brillante Analyse der aufs äußerste verfahrenen Situation abgeliefert, in der er, wie auch heute in der FAZ auf „Missverständnisse auf beiden Seiten“ hinweist.
Dieses Gesprächsangebot liegt Hans Barlach bereits seit vergangenem Sonnabend vor: Es wurde von der Familienstiftung und der Geschäftsführung des Suhrkamp Verlags unterbreitet. Von Barlach gebe es bislang keine Reaktion.