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Die Spekulationen hören nicht auf: Wird Thalia nach einer Sanierungsphase verkauft?

In einem großen Gespräch mit Henning Kreke von der Douglas-Gründerfamilie und Ranjan Sen vom Investor Advent, das heute in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zu lesen ist, haben beide die Frage offen gelassen, ob Thalia möglicherweise verkauft wird. Thalia müsse zunächst die Vorgabe erfüllen, wenigstens wieder die Kapitalkosten zu verdienen, heißt es in dem Bericht.

„Wir wollen Thalia innerhalb der nächsten 24 Monate so aufstellen, dass dort wieder nachhaltig Geld verdient wird“, gibt Henning Kreke das Ziel vor. Weitere Filialschließungen seien nicht auszuschließen. Im Gespräch erinnert Kreke daran, dass man immer ein aktives Portfoliomanagement betrieben und immer wieder Unternehmen gekauft und veräußert habe, gibt die FAZ aus dem Gespräch wider. Die Familie Kreke soll demnach das operative Geschäft weitgehend frei lenken dürfen, so Sen. Jörn Kreke soll weiter Aufsichtsratsvorsitzender bleiben.

Mittel für eine Sanierung seien ausreichend da. Der Kauf der Doouglas-Holding habe einen Gesamtwert von 1,5 Mrd. Euro. Die Mittel dafür stammen zur Hälfte aus eigenen Mitteln. Mit dieser Eigenkapitalqoute von 50 Prozent gebe es noch Möglichkeiten zur Aufnahme von Fremdkapital. Wie lange das Engagement von Advent dauert, ist unklar. Sicher ist: Ein Vorkaufsrecht habe die Familie Kreke nicht. Die Familie werde aber ihren Anteil am Unternehmen von bisher 12 auf dann 20 Prozent aufstocken.

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