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Mayersche: Keine Filialschließungen angedroht bei Weigerung auf Lohnverzicht

Die Mayersche widerspricht Darstellungen, wonach sie Filialschließungen angekündigt habe, sollte der freiwillige Lohnverzicht nicht zu Stande kommen. Diese Berichte kamen kurz vor einer Mitarbeiterveresammlung auf, die am 20. November in der Kölner Filiale am Neumarkt stattgefunden hatte.

Man habe die freiwilligen Leistungen zwar thematisiert, aber um Unterschriften sei es nicht gegangen, lässt Unternehmenssprecher Torsten Woywod mitteilen. Auf Nachfrage sagte er, es habe lediglich „eine regionale Mitarbeiterversammlung zum Zwecke der allgemeinen Information“ stattgefunden.

Dabei soll es um allgemeine Branchenthemen und -entwicklungen, zukünftige Projekte der Mayerschen Buchhandlung und vieles mehr gegangen sein. „Auch wurden niemals etwaige Filialschließungen von der besagten ‚Erfolgsquote‘ abhängig gemacht, oder die Unterschrift unserer Mitarbeiter in irgendeiner anderen Form ‚erpresst‘“, so Woywod. Darüber hatte der Kölner Express auf Grund einer Aussage von ver.di spekuliert [mehr…].

Die Mayersche halte an ihren bisherigen Aussagen fest: „Die Mayersche Buchhandlung, die ausschließlich gelernte BuchhändlerInnen beschäftigt und nach Einzelhandelstarif zahlt und rechnet, hat ihre rund 800 Mitarbeiter gebeten, ihre Wochenarbeitszeit ab Dezember 2012 freiwillig und widerruflich von 37,5 auf 40 Stunden ohne Lohnausgleich zu verlängern und auf die Spätöffnungszuschläge von 18:30 bis 19:00 Uhr zu verzichten.“ Mit dieser Bitte sei die Mayersche an ihre Mitarbeiter herangetreten, um der mäßigen Geschäftsentwicklung in der Buchbranche Rechnung zu tragen und langfristig rentabel zu bleiben. Und weiter „Die Erklärung ist und bleibt freiwillig sowie jederzeit widerruflich; ebenso ist eine ‚Nicht-Unterschrift‘ mit keinerlei Konsequenzen verbunden.“

Derzeit spräche man mit allen Mitarbeitern in allen Läden (Zentrale Dienste eingeschlossen). „Wir erhalten weitestgehend Zustimmung. Dieser Austausch wird Ende des Jahres abgeschlossen sein“, so Woywod, der deshalb noch keine Zustimmungsquoten nennen kann.

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