
Auch sonntags blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
„Aber wieso denn nicht“: Der Bildband Kate Moss (Schirmer Mosel) zeigt, „warum Kate Moss seit bald einem Vierteljahrhundert das berühmteste Model der Welt ist“.
„Bitte Yoko zum Zahnarzt schicken“: Die Edition The John Lennon Letters mache „den Gründer der Beatles größer und kleiner zugleich“ (Piper).
„Sein Kommando“: In seinem „brillanten Buch Killing Osama“ zeichne der Journalist Mark Bowden den amerikanischen Präsidenten als reflektierenden und zugleich risikoreichen Entscheider (Berlin).
„Zum Teufel mit der Ironie“: Gemeint ist Die enthemmte Moderne meistern und den Rest seines Lebens retten von Nicolas Langier, sein Roman sei „nichts weniger als ein Aufruf zum Aufstand“ (Bloomsbury).
Zwei KLEINE MEINUNGEN zu
Driver 2 vom „großen James Sallis“ (unglückliche Titelwahl, Liebeskind) und zu der „erinnerungsfreudigen Novelle“ Freie Hand über die Darmstädter Literaturwelt von Rainer Wieczorek (Dittrich).
Auf der Seite 3 in POLITIK:
„Das Kind, das nicht mehr lachte“ – Antje Schmelcher schlägt eine neue Lesart für Timm Thaler oder das verkaufte Lachen (Oetinger) von James Krüss vor: Seit 50 Jahren gelte dieses Kinderbuch als Kritik am Kapitalismus, lasse sich aber auch als Psychogramm eines missbrauchten Jungen lesen. Bei den Recherchen sei die Autorin auf Widerstände gestoßen.
In WIRTSCHAFT
„Douglas bleibt in der Familie“: Ein Gespräch mit Henning Kreke über die Zukunft von Douglas und Thalia (Restrukturierung sei auf gutem Weg) und
„Der elektronische Verlag“: Springer Science-Chef Derk Haank will an die Börse.
In GESELLSCHAFT
Ein Interview mit Schauspielerin Iris Berben, das auf ihr mit Christoph Amend entstandenes Buch Ein Jahr – ein Leben hinweist, das am Donnerstag bei S. Fischer erscheint.
Welt am Sonntag
Kurz angemerkt: Tilman Rammstedt habe in seinem neuen Roman Die Abenteuer seines ehemaligen Bankberaters seine Mobiltelefonnummer angegeben, damit ihn auch Leser anrufen können – ob die echt sei, müsse jeder selber ausprobieren (DuMont).
„Ihr letzter Rat, Frau Mitscherlich?“: Ein Interview mit ihr, Vorabdruck aus Glauben Sie noch an die Liebe (C. Bertelsmann).
In STIL:
„Daheim mal ganz woanders“: Angelika Taschen über ihr Lebensmodell der „digitalen Nomadin“.
Im Blatt auch Tipps zur vier neuen Designbüchern, gelobt wird vor allem Made by yourself (DVA).
Das war es auf den ersten Blick; wenn wir in anderen Rubriken noch was entdecken, wird’s im Laufe des Tages nachgeliefert.