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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Mo Yan fordert Freilassung von Regimekritikern

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

Harald Jähner meint, auf der Messe einen Kraftausdruck von Hanser-Verleger Michael Krüger vernommen zu haben, weil Mo Yans Buch erst in der Mache und noch nicht fertig ist. Aber ob er wirklich „Scheiße“ gesagt hat?

Judith von Sternburg über seltsame Fortschritte auf der Buchmesse.

Den Namen merken Sie sich mal (und kontrollieren Sie die Schreibweise, ich garantier für nix): Eugeniusz Thaczyszyn-Dychi Geschichte polnischer Familien (Edition Korrespondenzen) – sein erster Gedichtband in deutscher Sprache. (Den Namen zehnmal vor dem Spiegel laut aussprechen. Dann hammses. Dann den Spiegel putzen.)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Man hat ihn regimetreu genannt; jetzt macht er den Mund auf: Literatur-Nobelpreisträger Mo Yan fordert die Freilassung von Liu Xiaobo.

Leben und Tod am Platz des Himmlischen Friedens: Liao Yiwu Die Kugel und das Opium (S. Fischer)

Einer der erstaunlichsten Romane ais Neusseland: Paula Morris Rangatira (Walde+Graf).

Aphorismen von Rolf Hochhuth Was vorhaben muß man (Rowohlt)

Kinder- und Jugendbuch
Miroslav Sasek München (Kunstmann)

Martina Badstuber Der Hummer wird 100 (Tulipan)

Annotationen
Dieter Richter Jean Paul. Eine Reise-Biographie (Transit)

„Edle Ziele“ vertrete Jörg Kachelmann in seinem nun geschwärzten Buch [mehr…]: Kampf gegen Justizwillkür und vorverurteilende Medien. Dazu paßt die Meldung, daß Andreas Türk wieder moderiert. Auch ihm hat man Vergewaltigung vorgeworfen – auch er war unschuldig…

Bilder und Zeiten
Gespräch mit Christoph Ransmayr: „Die Welt ist, was wir von ihr erzählen“. Als Vorabdruck gibt es „Herzfeld“, eine Episode aus seinem in Kürze bei S. Fischer erscheinenden atlas eines ängstlichen Mannes.

Anke Domscheit-Berg über ihr Erfahrung beim Anschauen des Filmes Der Turm nach dem Roman von Uwe Tellkamp (Suhrkamp) – kann ich als Ossi alles bestätigen.

Frankfurter Anthologie
Uwe Kolbe Vineta (Suhrkamp).

Die Welt

Kommentar von Richard Kämmerlings auf Seite 2: „Es gibt keinen Grund, das Ende des Romans herbeizureden“.

„Was uns Bücher sagen sollen“: Ein Suchspiel auf der Frankfurter Buchmesse.

Mo Yan überrascht mit Systemkritik, mein Johnny Erling.

Süddeutsche Zeitung

„Ganz schön scharf“: Jakob Arjouni Bruder Kemal (Diogenes)

Besuch bei Anton Kirchmair, dem allerkleinsten Aussteller der Buchmesse.

Klingt sehr aktuell: Wolf Schneider Die Wahrheit über die Lüge (Rowohlt).

Drei Seiten über die neue SZ-Cinemathek – 13 DVDs für 99 Euronen.

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