
Auch sonntags blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?
In beiden Blättern heute übrigens ganzseitige Anzeigen für J. K. Rowlings Roman – deren Anzeigenmotiv uns Rätsel aufgibt.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
„Ein Bild von einem Buch“: Die Verfilmung von Uwe Tellkamps Der Turm ist wohl geraten, „zum Glück, jetzt muss man ihn nicht mehr lesen“.
„Das Traumatisieren gehört jetzt mir“: Über Rainer Merkels Buch Das Unglück der anderen, „kraftvoll leuchtend und umwerfend neu“ (S. Fischer).
„Warte auf den Amoklauf“: Auszüge aus Das amerikanische Tagebuch 1962 von Siegfried Lenz (HoCa).
„Sperrangelweit offenstehende Damenmorgenmäntel“: J.K. Rowlings Roman „entzaubert die Autorin“, ein heftiger Verriss. Sogar BILD läßt sich zu einer „Literaturkritik hinreißen und empfindet den Roman als Totgeburt.
Redaktionsmitglied Claudiaus Seidl hat das Nachwort zu Texten von Michelangelo Antonioni (bei Wagenbach Chronik einer Liebe) geschrieben.
„Mit einem Schlag“: Über Karl Heinz Bohrers Erzählung Granatsplitter (Hanser).
In GESELLSCHAFT:
Fragen an Florian Werner zu seinem Buch Schüchtern (Nagel & Kimche).
In WIRTSCHAFT
eine Reihe von Büchern zum Thema, dabei Peter Bofingers Pädoyer für den Euro Zurück zur D-Mark (Droemer).
Welt am Sonntag
„Frau Rowling, wecken Sie mich!“: Der „Hype um das neue Buch der Harry-Potter-Autorin“ ist „Anlass für uns, eine neue Form der Kritik zu erproben: die Rezension als Live-Ticker„.
„Darauf war ich nicht gefasst“: Uwe Tellkamp im Interview zu Buch und Film Der Turm, der am Natioanlfeiertag gesendet wird.
„Schwer zu sagen“: Wie der Dirigent Christian Thielemann mit seinem Buch Mein Leben mit Richard Wagner „Geheimnisse lüftet und neue aufgibt“ (C. H. Beck).
In WISSEN:
„Mit seinem Buch Digitale Demenz hat Manfred Spitzer viele verärgert. Der Mediziner ist kein Mann des „einerseits, andererseits”. Schaden Computerspiele, Internet und Twitter wirklich unserem Geist?“
In FORUM:
„Der deutsche Mittelfinger“: Die „vulgäre Geste, die weithin als sexuelle Beleidigung gilt, wird hierzulande als fäkale gedeutet. Typisch, sagt Hans-Martin Gauge: Wir fluchen lieber schmutzig als feucht.“ Sein Buch Das Feuchte & das Schmutzige. Kleine Linguistik der vulgären Sprache] ist bei C.H. Beck erschienen.
In WIRTSCHAFT:
„Jeder kann zum Lügner werden“: Morgen erscheint bei Droemer {Die halbe Wahrheit ist die beste Lüge von Dan Ariely. Der Verhaltensökonom geht der Frage nach, „warum Menschen, Unternehmen und Banken so häufig betrügen, welche Auswirkungen das auf die Gesellschaft hat – und wie Betrügereien verhindert werden können“.
Das war es auf den ersten Blick; wenn wir in anderen Rubriken noch was entdecken, wird’s im Laufe des Tages nachgeliefert.