Am 12. September wurde in den Räumen des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels (HVB) zum dritten Mal der Leo-Perutz-Preis der Stadt Wien für Kriminalliteratur vergeben. Gemeinderätin Anica Matzka-Dojder und HVB-Präsident Gerald Schantin überreichten den mit 5.000 Euro dotierten Preis an Manfred Rebhandl für Das Schwert des Ostens (Czernin Verlag).
Anlässlich der Verleihung des Preises nahm Schantin auch zur Situation der Kriminalliteratur im Buchhandel Stellung: „Die österreichische Kriminalliteratur ist in den vergangenen Jahrzehnten zu einem wichtigen und umsatzstarken Segment im Buchhandel geworden und erfreut sich großer Beliebtheit, auch am deutschen Markt. Selbst in der derzeit nicht ganz einfachen Marktsituation verzeichnet sie eine relativ stabile Umsatzentwicklung. Wir unterstützen diese Entwicklung mit dem Leo-Perutz-Preis und wollen den Stellenwert unserer heimischen Autorinnen und Autoren betonen.