
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?
Frankfurter Rundschau
„Erinnerung als Existenzbeweis“: Am Sonntag erhält der israelische Dichter Tuvia Rübner den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Mit heißer Nadel und kaltem Herz“: Mit ihrem Bericht aus der Welt der Junkies, beleben David Simon und Ed Burns die literarische Reportage. Bei aller Tragik ist The Corner auch ein fabelhaftes Unterhaltungsstück.
David Simon & Ed Burns, The Corner. Bericht aus dem dunklen Herzen der amerikanischen Stadt (Kunstmann)
„Schuld und Sühne eines Feiglings“: Katie Arnold-Ratliff erzählt die Geschichte eines Lehrers und Feiglings, der bei einem Ausflug mit seiner Klasse eine Wasserleiche findet, lakonisch und behutsam. Literarisch und menschlich ist die nichtmal dreißigjährige Arnold-Ratcliff schon reifer als so mancher große alte Mann der amerikanischen Literatur.
„Wider die literarische Coolness“: Sibylle Lewitscharoffs Vorlesungen u.a. über das „Affentheater des Zeitgeschmacks“ sind eine große Freude.
Sibylle Lewitscharoff, Vom Guten, Wahren und Schönen. Frankfurter und Zürcher Poetikvorlesungen (Suhrkamp)
Hörbücher
„Ich probiere Geschichten an wie Kleider“: Die „Montauk“-Bearbeitung von Leonard Koppelmann ist eine ambitioniertes, eindringliches, gelungenes Hörspiel.
Max Frisch, Montauk (Osterwold Audio)
Neue Sachbücher
„Das rätsel des Sommergewitters über dem Lechfeld“: Matthias Becher erzählt von Leben, Ruhm und Erbe Ottos des Großen – leider ohne narrativen Funken, der aus dem Einblick einen Überblick machte.
Matthias Becher, Otto der Große. Kaiser und reich. Eine Biographie (C.H. Beck)
Die Welt
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Süddeutsche Zeitung
„Ach, wenn ich ein anderer wäre und doch derselbe“: In seinem neuen Roman spielt Sten Nadolny mit der Idee der Zeitreise innerhalb der eigenen Biografie. Form und Sprache vermitteln von der Außerordentlichkeit dieser Erfahrungen dabei leider nichts. Nadolny bleibt nah an seiner eigenen Biografie und erzählt aus seiner Jugend.
Sten Nadolny, Weitlings Sommerfrische (Piper)
„Mach mich glücklich!“: David Linden veröffentlicht eine Phänomenologie der Hochgefühle.
David Linden, High. Woher die guten Gefühle kommen (C.H. Beck)
„Jede Action wäre Stress“: Manfred Koch nähert sich dem Phänomen der Faulheit elegant und unterhaltsam auf historisch-literarische Weise. Ein enorm lesenswertes und anregendes Buch.
Manfred Koch, Faulheit. Eine schwierige Disziplin (Zu Klampen Verlag)
„Moral der Geschichte“: Zum Tod des englischen Schriftstellers Barry Unsworth
Philip Roth erhält den Prinz-von-Asturien-Preis 2012