Ulrich Holbein hat vergangenen Samstagabend den mit 10000 Euro dotierten Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor erhalten.
Bei der Zuerkennung der Auszeichnung hatte Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen den 59-Jährigen als einen der originellsten deutschen Schriftsteller bezeichnet. Holbein hat zahlreiche Grotesken veröffentlicht und ist als Kolumnist für verschiedene Zeitungen tätig. Seine neuesten Bücher Heilige Närrinnen: 22+4 Lebensbilder und Heilige Narren
sind gerade im marixverlag erschienen.
Der Kasseler Preis wird seit 1985 jährlich von der Stiftung Brückner-Kühner verliehen. Ausgezeichnet werden Künstler, deren Werk von Komik und Groteske geprägt ist. Erhalten haben den Preis unter anderem schon Loriot, Irmtraud Morgner und Gerhard Polt.
Im Kasseler Rathaus ist auch eine Ausstellung von Ulrich Holbein eröffnet worden. Sie zeige Fotocollagen unter dem Titel „Lieber eine falsche Weltsicht als gar keine Flügel! Seufzer, Statements und Appelle“. Die Schau ist bis zum 23. März in der zu sehen.






