Auf Basis vorläufiger und ungeprüfter Zahlen hat das Bertelsmann den Konzernumsatz aus fortgeführten Aktivitäten im Geschäftsjahr 2011 auf 15,3 Mrd. Euro (Vorjahr: 15,1 Mrd. Euro) erhöht. Das um Portfolio- und Wechselkurseffekte bereinigte organische Wachstum betrug rund zwei Prozent. Das Operating EBIT lag mit gut 1,7 Mrd. Euro leicht unter dem Vorjahreswert von 1,8 Mrd. Euro.
Einer guten Performance der werbegetriebenen Geschäfte und einem dynamisch wachsenden E-Book-Absatz standen dabei planmäßige Anlaufverluste für den Aufbau neuer Wachstumsplattformen und ein schwacher Geschäftsverlauf in einigen Druckbetrieben sowie Rückgänge in den Replikations- und Direktmarketinggeschäften gegenüber. Die Umsatzrendite von etwa 11 Prozent (Vorjahr 12,1 Prozent) überstieg die 10-Prozent-Marke deutlich.
Das Operating EBITDA betrug ca. 2,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,4 Mrd. Euro). Die Nettofinanzschulden blieben mit 1,9 Mrd. Euro (Stand 31. Dezember 2011) trotz verstärkter Investitionstätigkeit unverändert und standen in einem guten Verhältnis zu Profitabilität und Cashflow. Alle Vergleichszahlen des Vorjahres wurden um die nicht fortgeführten Club– und Buchhandelsgeschäfte der ehemaligen Direct Group bereinigt.
Auf Grundlage der vorläufigen Zahlen wird für den Bertelsmann Genussschein 2001 (ISIN DE0005229942) mit einer Ausschüttung von 15 Prozent auf den Grundbetrag gerechnet (Vorjahr: 15 Prozent). Die Ausschüttung für den Genussschein 1992 (ISIN DE0005229900) wird voraussichtlich bei 5,5 bis 7,5 Prozent des Grundbetrages liegen (Vorjahr: 7,23 Prozent). Die Ausschüttung für beide Genussscheine wird voraussichtlich im Mai 2012 erfolgen.