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Spiegel-Schlagzeilen um Kohl-Buch

Rainer Dresen

Eigentlich hatten wir dieses Interview um die neuesten Rechtsstreitigkeiten um Heribert Schwans Hannelore Kohl-Buch Die Frau an seiner Seite (Heyne) schon gestern veröffentlichen wollen – aber da lagen die Server unseres Providers 1und1 lahm. Deshalb unsere kurzen Fragen an Rechtsanwalt Rainer Dresen (Foto) erst jetzt hier auf dem Ticker:

BuchMarkt: Am Wochenende gab es wieder einmal Spiegel-Schlagzeilen um Kohl…
Rainer Dresen: Spielen Sie auf die Meldung http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,788254,00.html an, wonach die aktuelle Kohl-Gattin Maike Kohl-Richter mit ihrem Geländewagen auf dem Weg zu einem Beisammensein mit dem Papst in Freiburg war und mit dem rechten Vorderrad von der Straße abkam und die Bergung aus dem Bach, obwohl der mitfahrende Altkanzler mittlerweile von Bord gegangen war, 90 Minuten gedauert haben soll?

Nein, wir meinen die für BuchMarkt-Leser doch wichtigere Meldung im aktuellen Spiegel (39/2011), wonach der Autor Heribert Schwan („Die Frau an seiner Seite“, Wilhelm Heyne Verlag) verschiedene Passagen aus einem Interview nicht mehr wiederholen darf. Was ist da dran?
Das Landgericht Hamburg hat dem Autor Heribert Schwan durch Einstweilige Verfügung vom 20.9.2011 untersagt, einzelne Passagen aus einem – mittlerweile nicht mehr abrufbaren – Interview mit news.de über das Verhältnis der Kohl-Söhne zu ihrer Mutter Hannelore zu wiederholen. Die Verbotsverfügung ist nicht rechtskräftig, der Autor prüft derzeit die Einlegung von Rechtsmitteln, über die dann öffentlich zu verhandeln wäre.

Was bedeutet das für das Buch?

Das Buch war nicht Gegenstand des Verfahrens, es ist vom Verbot also in keiner Weise betroffen, es darf weiterhin ungehindert verkauft werden und erfreut sich nach wie vor einer schönen Platzierung auf der Liste.

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