
Hier finden Sie die Bücher, die in der ZEIT und im Freitag besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.
Die Zeit
Die Zeit rät zu:
Miloš Crnjanski: Ithaka und Kommentare (Suhrkamp)
Das Gedicht:
Wallace Stevens: Der Leser (aus Akzente 4/11; Hanser)
„Nichts wird weggeworfen“: Navid Kermanis gigantischer, nicht enden wollender autobiografischer Roman sprengt alle Maßstäbe. Von Heinrich Wefing
Navid Kermani: Dein Name (Hanser)
„Frankreich brennt“: Dominique Manotti schreibt über Gewalt in den Banlieues
Dominique Manotti: Einschlägig bekannt (Argument)
„Der Ehrgeiz des Karrieristen“: Wolfram Wette hat eine hervorragende Studie über den Massenmörder Karl Jäger verfaßt. Von Christian Staas
Wolfram Wette: Karl Jäger. Mörder der litauischen Juden (S. Fischer)
„Ein Meter Leben retten“: Eugen Ruge schreibt einen großen autobiografischen Roman über eine Familie des intellektuellen DDR-Establishments. Von Iris Radisch
Eugen Ruge: In Zeiten des abnehmenden Lichts (Rowohlt)
„Das Leiden an der Tofubulette“: Jakob Hein brilliert in der noblen Disziplin des Mode-Vegetarismus. Von Ursula März
Jakob Hein: Wurst und Wahn. Ein Geständnis (Galiani)
Der „LUCHS-Preis“ geht im September an: Kazuaki Yamada, Mein roter Ballon (Miniedition)
Der Freitag
Die gute Nachricht: Der Freitag stockt seine Besprechungsmenge auf. Ab sofort wird er in der ersten Ausgabe eines Monats eine zusätzliche Lage Literatur im Blatt haben, also sechs Seiten insgesamt. Das beginnt bereits mit der kommenden Ausgabe.
Charlotte Roche möchte nicht mit ihrer Romanfigur aus verwechselt werden. Die „Schoßgebete“-Autorin (Piper) im Gespräch mit Antonia Baum: http://www.freitag.de/kultur/1135-ich-bin-nicht-elisabeth-k
In seinem neuen Roman „Weiskerns Nachlass“ blickt Christoph Hein (Suhrkamp) tief ins akademische Prekariat und findet einen betrogenen Betrüger. Von Michael Angele: http://www.freitag.de/kultur/1135-elend-und-kompensation
„Homicide“ – Endlich liegt David Simons bahnbrechende Reportage über den Alltag eines Morddezernats in Baltimore auf Deutsch vor (Kunstmann). Von Marc Ottiker: http://www.freitag.de/kultur/1135-was-ein-leben-wert-sein-kann
Der Autor Christian Kracht und der Komponist David Woodard sind Brieffreunde. Nun ist der digitale Dialog der beiden in englischer Sprache erschienen (Wehrhahn). Von Maximilian Link und Jan Wehn: http://www.freitag.de/kultur/1135-der-david-bowie-der-literatur
Anhand von Marcel Prousts Kleidungsstück erzählt Lorenza Foschini die Geschichte einer Verehrung (Nagel & Kimche]). Von Stephan Herczeg: http://www.freitag.de/kultur/1135-am-beispiel-eines-mantels
Die etablierte niederländische Autorin Charlotte Mutsaers kokettiert in Kutscher Herbst (Hanser) mit dem lyrischen Schaffen Osama Bin Ladens. Warum tut sie das nur? Von Sabine Frost: http://www.freitag.de/kultur/1135-treibjagd-nach-dem-gl-ck
Über Lyris willst du schreiben? Tja, da bist du zu spät gekommen: Der Jerusalemer Kreis versammelt die letzten deutschsprachigen Autoren aus der Generation Paul Celans. Eine Reportage von Louise Boege: http://www.freitag.de/kultur/1135-freigelegte-sedimente
Zwanghaftes Händewaschen beseitigt zwangsläufig auch echten Schmutz. Erhard Schütz‚ Sachbuchkolumne diesmal über Aphorismen Verschwörungstheorien: http://www.freitag.de/kultur/1135-erhard-sch-tz/